DroneShield-Aktie: Irre Chancen – nur der Anfang!

DroneShield hat jetzt mehr als 4.000 Antidrohnen-Systeme verkauft. Hintergrund des Meilensteins sind neue Verträge mit dem Pentagon. Die Details.

Auf einen Blick:
  • Zwei neue US-Verteidigungsaufträge im Wert von 7,9 Mio. USD
  • Rekordumsatz von 72 Mio. USD im ersten Halbjahr 2025
  • Über 4.000 verkaufte Drohnenabwehrsysteme weltweit
  • KI-basierte Systeme RfPatrol und DroneGun Mk4 im Einsatz

Mit einem Plus von 1,5 % auf 1,8 Euro konnte die DroneShield-Aktie am Mittwochmittag im deutschen Handel ein leichtes Plus verzeichnen (Stand: 17.09.2026, 12:00 Uhr, Tradegate). Eine weitere große Aufwärtsbewegung gelang dem Titel somit weiterhin nicht, der seit den Einbrüchen im August auf hohem Niveau unterm Strich seitwärts läuft.

Neue Pentagon-Verträge: DroneShield meldet Meilenstein

Am Mittwoch hat das australische Unternehmen derweil eine neue Pressemeldung in petto, die einen beachtlichen Meilenstein umfasst. Demnach hat DroneShield nun weltweit mehr als 4.000 Systeme verkauft. Neu hinzugekommen sind zwei Einzelverträge im Wert von insgesamt 7,9 Mio. USD mit dem US-Verteidigungsministerium, das sich dadurch tragbare Drohnenabwehrsysteme beschaffen will.

Im Kern geht es dabei um die zwei folgenden Produkte:

  • RfPatrol
  • DroneGun Mk4

RfPatrol und DroneGun Mk4

RfPatrol ist kleines tragbares Gerät – in etwa so groß wie ein Funkgerät. Dieses kann die von den Flugkörpern genutzten Funkfrequenzen unentdeckt aushorchen. RfPatrol dient vor allem dazu, anfliegende Drohnen frühzeitig zu erkennen.

DroneGun Mk4 ist ebenfalls ein tragbares Gerät, jedoch etwas größer und ähnelt in der Handhabung einer sehr großen Pistole. Mit der DroneGun können Drohnen gestoppt werden, indem deren Funkverbindung unterbrochen wird. Die Drone ist dadurch praktisch nutzlos. Die Antidrohnenwaffe wird nicht nur von militärischen Kunden wie den US-Streitkräften, sondern auch von Polizeibehörden eingesetzt.

Was beide Systeme so interessant macht: DroneShield nutzt KI-Lösungen und ständige Software-Updates, um auch gegen die neusten Drohnenmodelle und Konfigurationen Schutz zu bieten.

DroneShield: Mega-Geschäftspotenzial

DroneShield-Chef Oleg Vornik konstatiert, dass die Kunden von ihren anfänglichen Testkäufen nun immer mehr zu umfassenden Beschaffungen übergehen. „Die Drohnenabwehr befindet sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Unsere Kunden benötigen erhebliche zusätzliche Anschaffungen, um das erforderliche Schutzniveau zu erreichen“, so der Manager.

Das Geschäft jedenfalls brummt. Im ersten Halbjahr hat das Unternehmen einen Rekordumsatz von rund 72 Mio. USD erzielt und damit 210 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Im dritten Quartal sollen die Erlöse noch einmal höher liegen als in den ersten sechs Monaten zusammen.

Die DroneShield-Aktie stand zum eingangs genannten Zeitpunkt auf 6-Monats-Sicht mit 173 % im Plus – trotz der erwähnten Kursrückgänge im August.

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