Mit einem Plus von 1,5 % auf 1,8 Euro konnte die DroneShield-Aktie am Mittwochmittag im deutschen Handel ein leichtes Plus verzeichnen (Stand: 17.09.2026, 12:00 Uhr, Tradegate). Eine weitere große Aufwärtsbewegung gelang dem Titel somit weiterhin nicht, der seit den Einbrüchen im August auf hohem Niveau unterm Strich seitwärts läuft.
Neue Pentagon-Verträge: DroneShield meldet Meilenstein
Am Mittwoch hat das australische Unternehmen derweil eine neue Pressemeldung in petto, die einen beachtlichen Meilenstein umfasst. Demnach hat DroneShield nun weltweit mehr als 4.000 Systeme verkauft. Neu hinzugekommen sind zwei Einzelverträge im Wert von insgesamt 7,9 Mio. USD mit dem US-Verteidigungsministerium, das sich dadurch tragbare Drohnenabwehrsysteme beschaffen will.
Im Kern geht es dabei um die zwei folgenden Produkte:
- RfPatrol
- DroneGun Mk4
RfPatrol und DroneGun Mk4
RfPatrol ist kleines tragbares Gerät – in etwa so groß wie ein Funkgerät. Dieses kann die von den Flugkörpern genutzten Funkfrequenzen unentdeckt aushorchen. RfPatrol dient vor allem dazu, anfliegende Drohnen frühzeitig zu erkennen.
DroneGun Mk4 ist ebenfalls ein tragbares Gerät, jedoch etwas größer und ähnelt in der Handhabung einer sehr großen Pistole. Mit der DroneGun können Drohnen gestoppt werden, indem deren Funkverbindung unterbrochen wird. Die Drone ist dadurch praktisch nutzlos. Die Antidrohnenwaffe wird nicht nur von militärischen Kunden wie den US-Streitkräften, sondern auch von Polizeibehörden eingesetzt.
Was beide Systeme so interessant macht: DroneShield nutzt KI-Lösungen und ständige Software-Updates, um auch gegen die neusten Drohnenmodelle und Konfigurationen Schutz zu bieten.
DroneShield: Mega-Geschäftspotenzial
DroneShield-Chef Oleg Vornik konstatiert, dass die Kunden von ihren anfänglichen Testkäufen nun immer mehr zu umfassenden Beschaffungen übergehen. „Die Drohnenabwehr befindet sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Unsere Kunden benötigen erhebliche zusätzliche Anschaffungen, um das erforderliche Schutzniveau zu erreichen“, so der Manager.
Das Geschäft jedenfalls brummt. Im ersten Halbjahr hat das Unternehmen einen Rekordumsatz von rund 72 Mio. USD erzielt und damit 210 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Im dritten Quartal sollen die Erlöse noch einmal höher liegen als in den ersten sechs Monaten zusammen.
Die DroneShield-Aktie stand zum eingangs genannten Zeitpunkt auf 6-Monats-Sicht mit 173 % im Plus – trotz der erwähnten Kursrückgänge im August.
DroneShield-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue DroneShield-Analyse vom 29. März liefert die Antwort:
Die neusten DroneShield-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DroneShield-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
