„Darum kennt die DroneShield-Aktie gerade kein Halten“ – „Drohnenalarm an deutschen Flughäfen: Startet die DroneShield-Aktie jetzt durch?“ – so lauteten nur zwei Schlagzeilen vom Sonntag. Doch die Realität ist eine andere. Denn nach dem Drohnenangriff am Flughafen in Leipzig/Halle waren die Papiere des australischen Drohnenabwehr-Spezialisten in der Vorwoche tatsächlich bis auf 1,44 Euro angesprungen. Doch es war eine kurze Phase. Bereits seit Donnerstag befindet sich die DroneShield-Aktie quasi wieder im freien Fall.
DroneShield Aktie Chart
DroneShield profitierte nur ganz kurz
Den Montag jedenfalls begannen die Papiere auf Tradegate mit einem Abschlag von rund fünf Prozent auf noch 1,31 Euro. Seit ihrem Zwischenhoch hat die Aktie von DroneShield somit rund 9 Prozent an Wert eingebüßt. Blickt man etwas weiter zurück, wird es ganz bitter.
- Seit dem 6. Juli, als 1,59 Euro für den Titel aufgerufen worden waren, hat dieser bereits 18 Prozent eingebüßt
- Seit ihrem Höchststand von 3,81 Euro im Oktober 2025 beläuft sich der Abschlag auf nicht weniger als 65 Prozent!
Daran ändern auch aktuelle Diskussionen nichts. Im Zentrum der Debatte stehe „die Erwartung, dass die jüngsten Drohnenalarme an deutschen Flughäfen und die sicherheitspolitische Lage in Europa DroneShield in eine Schlüsselposition bringen könnten“, heißt es etwa auf Wallstreet Onlie. „Mehrere Beiträge verweisen auf Berichte über unzureichend geschützte kritische Infrastruktur, von zivilen Airports bis hin zu militärischen Hochsicherheitsstandorten.“
Namhafte Konkurrenz für DroneShield
Das mag alles richtig sein. Doch ob das relativ kleine australische Unternehmen als Anwärter auf Aufträge aus Deutshcland und Europa in Frage kommt, ist alles andere als sicher. Die Konkurrenz für DroneShield ist groß – und namhaft. Zu den direkten und indirekten Wettbewerbern im Bereich der C-UAS-Technologien (Counter-Unmanned Aircraft Systems bzw. Drohnenabwehr) zählen spezialisierte Technologie-Start-ups wie D-Fend Solutions und Fortem Technologies sowie große Rüstungskonzerne, darunter Thales & Leonardo und Rheinmetall. Das Analysehaus Jefferies sieht DroneShield daher aktuell noch immer als überbewertet.
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