Die Analogie einer Achterbahnfahrt wird an der Börse gerne etwas überstrapaziert. Doch selten passt der Vergleich so gut wie aktuell bei der Aktie von DroneShield. Jene holte Ende vergangenen Jahres nach massiven Abwertungen und eklatanten Vertrauensproblemen noch zu einer fast schon märchenhaften Erholung aus.
Ausgehend von rund 1,70 AUD zu Ende November ging es bis Mitte Januar auf rund 4,75 AUD aufwärts. Das entspricht einem Plus von etwa 175 Prozent in nur zwei Monaten. Doch mit der guten Stimmung scheint es sich schon wieder erledigt zu haben.
Ernüchterung bei DroneShield
Das hat zweifellos damit zu tun, dass der Rüstungssektor an der Börse allgemein etwas weniger gefragt ist. Darüber hinaus ist DroneShield selbst an der gedrückten Stimmung aber nicht ganz unbeteiligt. Mit einer Ende Januar angekündigten Kapitalerhöhung stellte das Unternehmen eine spürbare Verwässerung in Aussicht und würgte damit die Kauflaune zunächst ab.
Dazu kamen dann auch noch Rückgänge beim Auftragsbestand und die Aktie wertete in den letzten vier Wochen schon wieder um ein Drittel bis auf 3,10 AUD am Montagnachmittag ab. Im Chart fällt nun auf, dass die jüngsten Höchststände deutlich unter den Kursrekorden aus dem Herbst liegen.
Ist das schon ein Abwärtstrend?
DroneShield Aktie Chart
Sollte die negative Tendenz sich fortsetzen und den Kurs unter vorherige Zwischentiefs befördern, so käme das einer Bestätigung eines übergeordneten Abwärtstrends gleich. Noch ist es nicht so weit und dank der enormen Schwankungsbreite bleibt ein gutes Stück Luft nach unten. Doch allzu sicher können die Anleger sich momentan nicht fühlen. Bei der DroneShield-Aktie spielen eben längst nicht nur fundamentale Überlegungen, sondern auch vage Hoffnungen und Emotionen eine tragende Rolle.
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