DroneShield-Aktie: Heftig abgestraft – aber …!

Die DroneShield-Aktie verliert am Dienstagmittag deutlich. Erst kürzlich konnte das Unternehmen jedoch mit einer starken Kooperation in Europa punkten.

Auf einen Blick:
  • Aktie notiert mit deutlichem Minus im schwachen Marktumfeld
  • Strategische Kooperation mit niederländischem Softwareanbieter Intelic
  • Ziel ist Schließung von Lücken in der europäischen Drohnenabwehr
  • Kombination aus Softwareplattform und Hardware-Gegenmaßnahmen

Nach den deutlichen Gewinnen vom Vortag ging es für die DroneShield-Aktie am Dienstagmittag im deutschen Handel in einem schwachen Marktumfeld stark abwärts.

So verzeichnete der Rüstungs-Titel ein Minus von 6,3 % auf 2,52 Euro. Auf 1-Monats-Sicht blieb wegen der jüngsten Erholungsrallye dennoch ein Plus von rund 28 % stehen (Stand: 20.01.2026, 12:00 Uhr, Tradegate).

DroneShield-Aktie: Kooperation mit Intelic

Derweil konnte das australische Antidrohnen-Unternehmen kürzlich eine sehr chancenreiche Kooperation vereinbaren – und zwar mit dem niederländischen Verteidigungssoftware‑Anbieter Intelic.

Ziel ist es, Europas große Lücken in der Drohnenabwehr zu schließen – ein Problem, das durch den Ukraine‑Krieg und mehrere Vorfälle in Deutschland, den Niederlanden, Polen, Dänemark und rund um Brüssel deutlich geworden ist.

Viele europäische Systeme sind teuer, nicht kompatibel und kaum skalierbar. Moderne Sensoren, Störsender oder Abfangdrohnen lassen sich oft nicht integrieren, weil alte Luftverteidigungssysteme technisch abgeschottet sind.

DroneShield-Aktie: Was die Partner konkret vorhaben

  • Intelic bringt seine Softwareplattform Nexus ein, die bereits in der Ukraine genutzt wird und verschiedene Sensoren und Drohnen in ein gemeinsames Echtzeit‑Lagebild integriert.
  • DroneShield liefert die bodengebundene Komponente: Erkennung, Funkstörung und elektronische Gegenmaßnahmen.
  • Gemeinsam entsteht eine modulare, interoperable Abwehrkette, in der neue oder günstigere Sensoren, Jamming‑Systeme oder Interzeptoren schnell ergänzt werden können – ohne teure Komplettsysteme kaufen zu müssen.

Tests sollen in den kommenden Monaten an mehreren militärischen und zivilen Standorten in Europa stattfinden.

DroneShield‑Aktie: Starkes Wachstumspotenzial in Europa

Für DroneShield ist die Kooperation ein strategischer Schritt in den europäischen Markt. Die Kombination aus Intelics Software‑Lösungen und DroneShields Hardware schafft ein Angebot, das schneller einsatzbereit und deutlich günstiger ist als klassische Luftverteidigungssysteme – ein Argument, das bei vielen europäischen Staaten derzeit auf Interesse stoßen dürfte.

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