DroneShield konnte sich nach dem jüngsten Aufschlag auch am Donnerstag etwas behaupten. Ein Plus von 0,6 % zeigen die Börsentafeln. Die Aktie wird damit bei 1,04 Euro gehandelt.
Einen besonders guten Lauf haben die Australier dennoch weiterhin nicht. Zum GD200 als langfristig bedeutendem Trendindikator fehlen noch rund 41 %. Damit befindet sich DroneShield technisch unverändert in einem sehr starken Abwärtstrend. Auch entsprechend ausgerichtete Algorithmen dürften die Aktie damit weiterhin ausgesprochen kritisch betrachten.
1 Euro sind die Untergrenze
Immerhin scheint die Marke von 1 Euro derzeit nach unten zu halten. Dazu kommen die jüngst veröffentlichten Nachrichten, die die Stimmung zumindest etwas angeheizt haben.
Dabei geht es um einen möglichen Verteidigungsauftrag in den USA mit einem maximalen Volumen von 500 Millionen Dollar und einer Laufzeit von drei Jahren. Die Nachricht wurde inzwischen allerdings genauer seziert. Tatsächlich handelt es sich nicht um ein bereits gesichertes Auftragsvolumen.
Vielmehr geht es um ein maximales Volumen und die Möglichkeit, sich über die entsprechende Vereinbarung um künftige Aufträge zu bewerben. Weder konkrete Aufträge noch bereits feststehende Umsätze in Höhe von 500 Millionen Dollar sind damit verbunden.
Dennoch hat die Meldung ausgereicht, um der Aktie zumindest etwas Unterstützung zu verschaffen. Die Börse honoriert damit die Chance auf zusätzliche Geschäfte, auch wenn daraus bislang keine gesicherten Umsätze entstanden sind.
DroneShield Aktie Chart
Am technischen Gesamtbild ändert sich zunächst wenig. DroneShield befindet sich weiterhin klar im Abwärtstrend. Die Marke von 1 Euro liefert derzeit immerhin eine wichtige Unterstützung.
Die Analysten bleiben etwas zuversichtlicher als die Börse. Das durchschnittliche Kursziel liegt derzeit rund 18 % über dem aktuellen Niveau. Bevor solche Kurse wieder näher rücken, müsste DroneShield allerdings zunächst den erheblichen Abstand zu den wichtigen Trendindikatoren reduzieren.
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