DroneShield-Aktie: Die große Wende!?

DroneShield-Aktie erholt sich leicht von jüngsten Verlusten, während Ermittlungen und BlackRock-Ausstieg belasten. Analysten sehen mittelfristig Kurspotenzial.

Auf einen Blick:
  • Leichter Kursanstieg nach volatilen Tagen
  • Ermittlungen wegen Offenlegungspflichten belasten
  • BlackRock-Ausstieg sorgt für Kurssprung
  • Analysten erwarten mittelfristiges Kursziel über 2 Euro

Am heutigen Dienstag ging es für die Aktie von DroneShield in einem schwächeren Handel um 0,36 % abwärts. Die Aktie kommt auf einen Kurs in Höhe von 1,94 Euro.

Das reicht noch nicht, um die Ansprüche der Investoren vollends zu befriedigen, denn DroneShield hatte in den vergangenen Wochen die Zone oberhalb von 2 Euro nach unten verlassen.

Aber immerhin: Generell befindet sie sich  derzeit in einem etwas stärkeren Modus. Am gestrigen Pfingstmontag war das Papier um 4,58 % geklettert. Am Freitag hatte die Aktie zwar 2,8 % verloren, aber auch am Donnerstag der vergangenen Woche 7,15 % gewonnen.

DroneShield: Auf leisen Sohlen wieder nach vorne!

Ein Treiber der jüngeren schwächeren Entwicklung vor der aktuellen Erholung ist wohl vor allem die Börsenaufsicht in Australien. Die ermittelt gegen DroneShield wegen der Verletzung von Offenlegungspflichten im November. Die Verletzung der Offenlegungspflichten steht in einem Zusammenhang damit, dass die damalige Führung offensichtlich Aktiengeschäfte betrieben hat. Welche Entwicklungen sich daraus ableiten, ist offen.

Zudem war jüngst bekannt geworden, dass BlackRock als Großaktionär aussteigt. Diese Nachricht allerdings hatte die Aktie um die genannten 7 % am vergangenen Donnerstag nach oben geführt.

DroneShield Aktie Chart

Insofern haben sich derzeit offensichtlich die Börsen zumindest etwas gefangen, nachdem es in den zurückliegenden vier Wochen noch immer um 12 % abwärts ging. Allerdings ist eine erhebliche Erholung noch nicht in Sicht.

Analysten erwarten indes ein mittelfristiges Kursziel, das 23,6 % über den aktuellen Notierungen liegt. Auch hier gibt es deutliche wirtschaftliche Gründe, die von den oben genannten belastenden Faktoren abweichen.

Der Umsatz im laufenden Jahr wird auf in etwa 217 Millionen Euro taxiert. Im kommenden Jahr sollen 265 Millionen Euro auf den Konten des Unternehmens landen.

Das Nettoergebnis für das laufende Jahr wird auf 22,4 Millionen Euro geschätzt. Im kommenden Jahr soll es auf 42,04 Millionen Euro steigen.

Das bedeutet, das Unternehmen für Anti-Drohnen-Systeme ist wirtschaftlich letztlich erfolgreich. Die jüngsten Rückschläge auf Basis der oben genannten Nachrichten sind möglicherweise langfristig nicht bedeutend. 2 Euro sind als erstes Kursziel weiterhin im Markt, so die technischen Analysten.

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