Es war das versöhnliche Ende einer insgesamt frustrierenden Woche für Anleger: Die Aktie von DroneShield, australischer Anbieter von Drohnenabwehr-Technologie, war von 1,00 Euro noch zum Wochenbeginn am Donnerstag bis auf 0,84 Euro eingeknickt. Dies entsprach zu diesem Zeitpunkt einem Abschlag von 16 Prozent. Am Freitag verabschiedete sich die DroneShield-Aktie letztlich bei einem Kurs von immerhin 0,95 Euro. Die große Frage ist: War das der Beginn eines Comebacks, oder doch nur ein Strohfeuer?
DroneShield-CEO spricht von „erfreulichem Update“
Denn DroneShield legte am Donnerstag ein Update zu den „Committed Revenues“ (vertraglich zugesicherten Umsätzen) vor sowie Einzelheiten zu den jüngsten Fortschritten und Prioritäten des Unternehmens. Zum 12. Oktober 2026 beliefen sich die vertraglich zugesicherten Umsätze für das Geschäftsjahr 2026 demnach auf 261 Millionen Dollar. „Dies entspricht dem Mittelwert der im Juli 2026 veröffentlichten Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2026, die eine Spanne von 250 bis 270 Millionen Dollar vorsah“, wie es heißt.
- Die Anlegerschaft war sich offenbar zunächst unsicher, ob sie dies als positive Entwicklung einordnen soll
- Angus Bean, Chief Executive Officer und Managing Director bei DroneShield, ist sich seiner Sache hingegen sicher
„Dies ist ein erfreuliches Update, während wir uns dem Jahresende nähern“, ließ er wissen. Die vertraglich zugesicherten Umsätze für das Geschäftsjahr lägen etwa 35 % über dem Stand vom Oktober 2025 „und entsprechen 121 % unseres Gesamtumsatzes des Jahres 2025“. Zudem verfüge DroneShield über vertraglich zugesicherte Umsätze in Höhe von 29 Millionen Dollar für das Geschäftsjahr 2027.
DroneShield-Aktie weit unter Höchststand
Dies unterstreiche die führende Rolle von DroneShield in der Branche für Drohnenabwehrsysteme, gibt sich Bean selbstbewusst. 2026 war demnach „ein bedeutendes Jahr, in dem die Grundlagen neu ausgerichtet und die Plattform weiter ausgebaut wurden“. Man bereite sich auf eine fortlaufende Skalierung und weiteres Wachstum im Jahr 2027 und darüber hinaus vor, so der CEO. Die DroneShield-Aktie hat indes innerhalb eines Jahres allerdings noch immer knapp zwei Drittel an Wert eingebüßt.
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