1,7 % Abschlag musste die australische DroneShield gestern hinnehmen. Am Ende waren mit nur noch 0,988 Euro die markanten 1 Euro zunächst unterschritten. Ein fatales Problem, auch wenn die Nachrichtenlage nicht so schlecht wie die Kurssituation ist.
Es gibt durchaus gute Nachrichten, die mittelfristig interessant sind.
DroneShield: Hier drückt der Schuh
Für DroneShield liefert Fractl einen neuen Ansatz in der Drohnenabwehr. Der Hochenergielaser des australischen Partners AIM Defence wird in DroneSentry eingebunden. Damit kann das System neben Funkfrequenzerkennung, künstlicher Intelligenz, Sensorfusion und elektronischer Abwehr auch gerichtete Energie nutzen. Fractl kann Sensoren gegnerischer Flugkörper blenden und Bauteile physisch zerstören. AIM Defence setzt den Laser bereits operativ ein und exportiert ihn in mehrere Länder.
Auch RfRecon kommt in den Markt. Ein westeuropäischer Militärkunde hat die KI-gestützte Plattform bestellt, die Auslieferung soll bis Ende 2026 erfolgen. Weitere Umsätze werden für 2027 erwartet. Bei RE-ARM 2030 bewirbt sich DroneShield mit Anduril, COBS und Nokia.
Der Bestand an zugesagtem Geschäft beträgt 240,4 Millionen australische Dollar. Für 2026 hält DroneShield an 250 bis 270 Millionen australischen Dollar Umsatz fest. Dies hatte die Börse insbesondere verstört.
DroneShield Aktie Chart
Ein weiteres Problem: Die ASIC-Untersuchung zu Börsenmitteilungen und Handelsaktivitäten aus November 2025 ist weiterhin offen.
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