DroneShield-Aktie: Fliegt alles auseinander!?

Die Aktie verliert 2,8 Prozent; aus dem 500-Millionen-Dollar-Rahmenvertrag ist bislang kein Auftrag hervorgegangen.

Auf einen Blick:
  • Kursrückgang um 2,8 Prozent
  • Aktie erreicht die Marke von einem Euro
  • Rahmenvertrag bislang ohne Bestellung
  • ASIC prüft mögliche Offenlegungspflichtverletzungen

Ernüchterung heißt es jetzt immer noch bei Investoren der australischen DroneShield-Aktie. Auch am Donnerstag geht es abwärts. Ein Minus von 2,8 % weist die Aktie derzeit aus. Das bedeutet, dass die Aktie auf ein Kursniveau von 1,00 Euro nach unten gezogen wurde. Dies wiederum zeigt, dass es heute wichtig sein wird, relative Stärke zu zeigen.

Die Unterstützung bei 1 Euro gilt als charttechnisch extrem wichtig. Die Aktie sollte diesen Kurs beibehalten, so jedenfalls die Forderung der Analysten und auch der Investoren, die auf die Charttechnik setzen.

Die Zeichen sind derzeit düster

Technische Analysten hatten bei der Aktie ohnehin schon lange den Daumen gesenkt. Im Moment wird ein Abstand von minus 3,42 % zum GD 200 ausgewiesen. Das bedeutet, dass die Aktie aus technischer Sicht langfristig im Abwärtstrend ist.

Es bleibt bei dem alten Dilemma: DroneShield selbst steht wegen möglicher Verletzungen der Offenlegungspflichten unter Druck der australischen Börsenaufsicht ASIC.

Zum Zweiten ist DroneShield derzeit auch unter Druck geraten, weil sich ein vermeintlicher Auftrag an eine US-Tochter über 500 Millionen Dollar an den Märkten als Rahmenvertrag entpuppt hat, der bis dato zu keiner Bestellung geführt hat.

Das bedeutet, dass die 500 Millionen Dollar Auftragsvolumen zwar ausgeschöpft werden könnten, bis dato aber noch nicht ausgeschöpft wurden. Der Markt hatte hier sehr auf eine tatsächliche Auftragserteilung gesetzt.

Jetzt werden die entscheidenden Gewinne wieder vom Tisch genommen. Bei 1 Euro ist die Situation, wie beschrieben, ausgesprochen schwach.

DroneShield Aktie Chart

Analysten und Investoren gehen immer noch davon aus, dass die Aktie deutlich steigen kann, wobei die Zahl der betreffenden Analysten relativ gering ist.

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