DroneShield-Aktie: Die Europa-Offensive läuft!

DroneShield startet erste Produktion in Europa und stärkt so seine Position im wachsenden Rüstungsmarkt. Die Aktie leidet jedoch unter schwacher Branchenstimmung.

Auf einen Blick:
  • Erste europäische Produktion gestartet
  • Neuer Hauptsitz in Amsterdam eröffnet
  • Aktie fällt auf 1,72 Euro
  • Rüstungssektor unter Verkaufsdruck

Das australische Unternehmen DroneShield rechnet sich weiterhin hohe Chancen für gute Geschäfte mit seinen Drohnenabwehrsystemen aus. Eine große Rolle dabei spielt der europäische Markt, da dort aktuell noch immer eine massive Aufrüstungswelle geschieht. Problematisch für DroneShield ist allerdings, dass immer häufiger eine lokale Produktion bei Ausschreibungen bevorzugt wird.

Darauf reagierte der Konzern bereits im Frühjahr mit der Eröffnung seines europäischen Hauptsitzes in Amsterdam. Nun meldete DroneShield auch einen ersten Produktionsdurchlauf in Europa. Es ist das erste Mal, dass eine Produktion außerhalb der australischen Heimat stattfindet.

Untröstliche Anleger

DroneShield legt damit den Grundstein dafür, in Zukunft bei der europäischen Aufrüstung eine bedeutende Rolle zu spielen. Denn dass Drohnenabwehr dabei eine große Rolle spielt oder zumindest spielen sollte, dürfte angesichts der Erfahrungen aus der Ukraine außer Frage stehen. Doch so richtig überzeugen lassen wollen die Börsianer sich momentan nicht.

Der Handel in der laufenden Woche steht noch zu sehr unter dem Eindruck des Kriegsendes im Nahen Osten. Das tangiert DroneShield zwar bestenfalls peripher. Die Stimmung im Rüstungssegment lässt jedoch allgemein nach und so landete die DroneShield-Aktie erneut im roten Bereich. Der Verkaufsdruck hielt auch heute Morgen an, als es um 0,8 Prozent auf 1,72 Euro in die Tiefe ging.

DroneShield Aktie Chart

DroneShield: Günstige Gelegenheit?

Die Zukunftsträume rund um DroneShield sind etwas kleiner geworden, während sich an der fundamentalen Ausgangslage wenig geändert hat. Daraus könnte sich eine günstige Einstiegsgelegenheit ergeben. Es wäre schon eine Überraschung, sollte das Unternehmen in Zukunft nicht noch weiter wachsen können. Ob nun in Europa oder anderswo. Wie weit es noch abwärts gehen mag, ehe die Bullen sich wieder aus der Deckung wagen, ist beim aktuellen Sentiment allerdings nicht abzusehen.

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