Der Freitag war schon ein Schock für DroneShield-Anleger: Von zuvor 2,54 Euro sackten die Papiere des australischen Drohnenabwehr-Spezialisten auf letztlich 2,32 Euro ab, ein Minus von fast neun Prozent. Doch die neue Woche begann noch übler. Bis vor dem Mittag rauschte die DroneShield-Aktie in Frankfurt weitere neun Prozent gen Süden, erst bei einem Kurs von 2,11 Euro fand sie einen Boden und erholte sich mit dem Gesamtmarkt. Dass die Papiere derzeit immer wieder so unter Druck stehen, hat beileibe nicht nur mit Gewinnmitnahmen nach ihrer irrationalen Rallye zum Jahresbeginn zu tun.
DroneShield gibt erneut Hundertausende Aktien aus
Denn laut eines Medienberichts hat das Unternehmen am Freitag weitere 315.000 neue Aktien auf den Markt geworfen. Diese Maßnahme sei Teil der Umsetzung von Performance-Optionen, die zuvor an Mitarbeiter des Unternehmens vergeben wurden, heißt es bei finanzen.net. Doch damit nicht genug:
- „Das ist bereits die dritte Kapitalmaßnahme dieser Art im März 2026.“
- Somit wird der Aktienbestand von DroneShield immer weiter verwässert
Die neu ausgegebenen Aktien stammen dem Bericht zufolge aus Optionen, die im Rahmen des unternehmensweiten Mitarbeiter-Bonusprogramms gewährt wurden. „Sie unterliegen keinen Verkaufsbeschränkungen, sodass Mitarbeiter die Möglichkeit haben, ihre Aktien im Rahmen der geltenden Unternehmenshandelsrichtlinie und der gesetzlichen Vorgaben zu verkaufen.“ Bereits im November hatte DroneShield die Ausgabe von 31,16 Millionen neuer Stammaktien bekanntgegeben.
DroneShield-Aktie reagierte nur kurz positiv
Das sind weniger gute Nachrichten für Bestandsanleger. Ganz im Gegensatz zur Meldung von vor zwei Wochen, dass DroneShield die Produktion von Drohnenabwehrsystemen in der EU aufgenommen habe, die einzige Produktionslinie des Unternehmens außerhalb Australiens. Am Mittwoch der Vorwoche gab man dann eine Partnerschaft mit Robin Radar Systems bekannt, was das wachsende Sensor-Ökosystem von DroneShield um fortschrittliche Radartechnologien stärke, wie es hieß. Die positive Resonanz an der Börse hatte allerdings eine extrem kurze Halbwertszeit.
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