Durchaus interessant könnte jetzt die Situation bei DroneShield werden. Die Aktie hatte am Freitag in Deutschland einen Aufschlag von 5,8 % geschafft. Sie kommt damit auf ein Kursniveau von 1,10 Euro.
Noch befindet sich DroneShield im klaren technischen und charttechnischen Abwärtstrend. Allerdings verweisen technische Analysten darauf, dass die Aktie lediglich auf rund 1,34 Euro steigen müsste, um die Trendfalle wieder nach oben zu verlassen.
Auftragsvolumen kann schnell steigen
Das scheint insofern nicht ganz unmöglich, als weitere Aufträge beziehungsweise mögliche Aufträge für DroneShield im Raum stehen. Das Unternehmen hatte zuletzt mit einem Rahmenvertrag über ein mögliches Volumen von bis zu 500 Millionen Dollar in den USA für Aufmerksamkeit gesorgt.
Auf der anderen Seite hat DroneShield allerdings auch zahlreiche Short Investoren angezogen. Nach Daten der australischen Börsenaufsicht ASIC sind 14,59 % der im Aktienregister erfassten Aktien als Leerverkaufspositionen gemeldet worden. Damit ist DroneShield zur am stärksten leerverkauften Aktie in Australien geworden.
Das erklärt zumindest zum Teil den zuletzt relativ schwachen Kursverlauf. Gleichzeitig sind Analysten der Meinung, dass die Aktie deutlich mehr wert sei. Hier streiten sich also die Geister.
Die jüngsten Nachrichten über ein mögliches Auftragsvolumen von bis zu 500 Millionen Dollar in den USA sind jedenfalls ein Faustpfand für die Investoren von DroneShield. Entscheidend wird nun sein, ob aus diesem möglichen Volumen tatsächlich konkrete Aufträge entstehen.
DroneShield Aktie Chart
Mit einem Kurs von 1,10 Euro bleibt die Aktie technisch noch schwach. Der Weg bis in den Bereich von 1,34 Euro ist allerdings auch nicht so weit, dass eine Trendwende vollkommen ausgeschlossen wäre.
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