Die Aktie von DroneShield erholt sich nur langsam von ihrem Kursknick vom Freitag. Nach einer Neueinschätzung durch das US-amerikanische Analysehaus Jefferies waren die Papiere des australischen Drohnen-Abwehrspezialisten von 1,46 Euro noch am vergangenen Mittwoch auf zwischenzeitlich 1,28 Euro eingebrochen. Am Dienstag im frühen Handel stehen bei der DroneShield-Aktie immerhin wieder 1,33 Euro auf dem Kurszettel. Glaubt man Jeffries, dürfte es das gewesen sein.
DroneShield Aktie Chart
Kursziel für DroneShield auf 1,26 Euro gesenkt
Denn tatsächlich hatten die US-Analysten laut Medienberichten am Freitag das Kursziel für die DroneShield-Aktie von 2,80 auf 2,05 Australische Dollar gesenkt, umgerechnet lediglich 1,26 Euro. Damit notieren die Papiere noch immer etwas über der Prognose. Der Hintergrund für den Pessimismus: Jeffries hatte die Umsatzschätzungen für die Geschäftsjahre 2026 bis 2028 um weitere rund neun Prozent zusammengestrichen. „Die Prognosen für den Gewinn je Aktie kappte die Investmentbank je nach Jahr um fünf bis 16 Prozent“, heißt es auf finanzen.net.
Als Grund für die Reduzierung nannte Jefferies demnach ausbleibende große Auftragserfolge für das australische Unternehmen sowie ein enger werdendes Zeitfenster für Auslieferungen. Am Rating „Underperform“, das es für die DroneShield-Aktie bereits seit dem ersten Downgrade im Juni vergeben habe, halte das Haus daher weiter fest.
- Für Bestandanleger ist das bitter, hat die Aktie doch allein im vergangenen Monat weitere 20 Prozent eingebüßt
- Seit ihrem Höchststand im Oktober 2025, als 3,78 Euro auf dem Kurszettel standen, sind es nicht weniger als 65 Prozent
DroneShield hat etablierte Konkurrenz
DroneShield galt vielen lange Zeit als Profiteur der modernen Kriegsführung, die verstärkt auf Drohnen setzt. Allerdings steht das kleine Unternehmen in Konkurrenz zu etablierten Rüstungskonzernen (z.B. Rheinmetall), die neben Softkill-Methoden (Störsignale) auch konventionelle Hardkill-Lösungen (Kanonen) anbieten.
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