DroneShield befindet sich weiterhin in einer kritischen Situation. Am Donnerstag fiel das Papier aus Australien um 0,77 %. Ein Kurs von 0,897 Euro findet sich demnach an den Kurstafeln.
Was bedeutet das?
Die Aktie befindet sich auch innerhalb der vergangenen fünf Handelstage wieder auf dem Weg nach unten. Ein Minus von 0,5 % ist es geworden. Innerhalb von vier Wochen beträgt der Verlust 14,2 %. DroneShield ist im laufenden Jahr sogar um mehr als die Hälfte zusammengebrochen. Das deutet alles auf einen massiven Abwärtstrend hin, der so schnell nicht beendet werden dürfte.
In Australien gibt es weiterhin eine größere Zahl von Akteuren, die auf Short-Strategien setzen. Die Short-Quote soll nach jüngeren Daten bei 16 % liegen. Das wäre in Australien die höchste Short-Quote unter den Aktien.
Short-Investoren haben etwas bewirkt
Das Ganze spiegelt sich auch in den Kennzahlen zur Trendentwicklung wider. Der Abstand der Aktie zum GD100 beträgt minus 25,45 %, zum GD200 sind es sogar minus 46 %. Was bedeutet das? Der Abwärtstrend von DroneShield setzt sich derzeit fort.
Apple Aktie Chart
Aktuell gibt es keine größeren Nachrichten, die darauf hindeuten, dass bei DroneShield schnell ein Trendwechsel zu erwarten wäre. Auch die wirtschaftliche Situation befindet sich noch nicht vollständig im grünen Bereich.
Immerhin versucht das Unternehmen, hier etwas positive Stimmung zu erzeugen. Mitte Oktober hieß es, dass bereits vertraglich gebundene Erlöse im Wert von 261 Millionen AUD erzielt worden seien.
Das liegt ungefähr in der Mitte dessen, was für den Jahresumsatz erwartet worden war. Die Prognose lag bei 250 Millionen bis 270 Millionen AUD. Diese Erwartung war allerdings erst in jüngster Zeit entstanden. Zum Jahresanfang lagen die Erwartungen an den Börsen noch deutlich höher.
Insofern bleibt DroneShield allein schon wegen der Umsatzentwicklung etwas unter Druck. Allerdings lässt sich der Abschlag von mehr als 50 % seit Jahresbeginn damit allein nicht erklären.
Ein zweiter Aspekt sind die weiterhin laufenden Nachforschungen der australischen Börsenaufsicht wegen einer möglichen Verletzung von Offenlegungspflichten. Hier bleibt eine offene Flanke für DroneShield.
Analysten lassen sich davon allerdings zumindest nicht vollständig beeindrucken. Die Kursziele für das Unternehmen liegen weit über dem, was an den Börsen derzeit für die Aktie bezahlt wird.
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