DroneShield-Aktie: Das Ende!?

Der Kurs liegt rund 48 Prozent unter dem Jahresanfang, während Short-Investoren den Druck verstärken und Analysten höhere Kursziele nennen.

Auf einen Blick:
  • Aktie seit Jahresbeginn rund 48 Prozent niedriger
  • Abstand zum GD200 beträgt 44,7 Prozent
  • Short-Anteil zuletzt bei rund 15 bis 16 Prozent
  • Analysten sehen Kursziel von knapp 1,30 Euro

Für DroneShield dürfte es in den kommenden Tagen schwierig bleiben. Die Notierungen sind gestern zwar gestiegen, für einen nachhaltigen Durchbruch reicht die Erholung allerdings noch nicht aus.

Das Vertrauen in das Unternehmen ist aus wirtschaftlicher Sicht weiterhin angeschlagen. DroneShield wird derzeit zu Kursen von ungefähr 0,92 Euro gehandelt, an einigen Börsenplätzen auch zu 0,93 Euro. Der Abstand zum GD200 beläuft sich allerdings immer noch auf 44,7 %. Die Aktie befindet sich damit weiterhin in einem massiven technischen Abwärtstrend. Seit Jahresanfang haben die Notierungen bereits rund 48 % nachgegeben.

Hintergrund ist unter anderem, dass die Umsatzerwartungen etwas nach unten korrigiert worden waren. Hinzu kommt, dass die australische Börsenaufsicht das Unternehmen weiterhin daraufhin untersucht, ob mögliche Verstöße gegen Offenlegungspflichten vorliegen. Die Märkte haben die Aktie allerdings auch sehr weit nach unten getrieben.

Der Druck kommt auch von der Short-Seite

Apple Aktie Chart

Ob dieser Druck dauerhaft bestehen bleibt, dürfte unter anderem davon abhängen, wie sich die Short-Investoren in Australien gegenüber DroneShield positionieren.

Zuletzt gab es immer wieder Meldungen, wonach der Short-Anteil bei rund 15 % bis 16 % liegen soll. Damit galt DroneShield zeitweise als die am stärksten geshortete Aktie Australiens.

Die Short-Investoren tragen somit erheblich zum Druck auf den Aktienkurs bei. Sollte dieser Druck eines Tages nachlassen, könnte sich für DroneShield wieder deutliches Aufwärtspotenzial ergeben.

Analysten gehen davon aus, dass die Aktie auf knapp 1,30 Euro steigen könnte. Damit liegen ihre Kursziele erheblich über dem aktuellen Kursniveau.

Derzeit ist der Druck durch die Short-Investoren allerdings weiterhin deutlich zu spüren. Eine nachhaltige Trendwende ist deshalb noch nicht erkennbar.

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