Die Aktie von DroneShield setzt ihren Abwärtskurs unverändert fort: Ende Mai im US-Handel noch mit 2,54 US-Dollar bewertet, hatten sich die Papiere des australischen Drohnenabwehr-Spezialisten lediglich am Dienstag ein wenig verbessert. Nach einem weiteren Abschlag von satten 4,95 Prozent am Donnerstag stehen jetzt nur noch 2,11 Dollar auf dem Kurszettel. Ein Minus von 17 Prozent bei der DroneShield-Aktie binnen weniger Tage will so gar nicht zur Nachrichtenlage passen.
DroneShield Aktie Chart
DroneShield meldete nächste US-Auftrag
Denn wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, hat DroneShield einen Vertrag mit der Joint Interagency Task Force 401 (JIATF-401) geschlossen, einer zentralen Organisation des US-Verteidigungsapparats zur Koordinierung von Maßnahmen gegen unbemannte Flugsysteme. Der Auftrag habe einen anfänglichen Wert von 19,3 Millionen US-Dollar und „beinhaltet Optionen des Endnutzers über einen Zeitraum von fünf Jahren, um weitere 5,6 Millionen US-Dollar zu sichern“. Der Auftrag umfasst laut DroneShield die Lieferung mobiler und stationärer Drohnenabwehrlösungen, bestehend aus Hardware, Abonnements, Garantien und Serviceleistungen.
- Die Hardware von DroneShield sei ab der laufenden Produktion verfügbar, heißt es
- Die Auslieferung erfolgt demnach in mehreren Lieferungen in den Jahren 2026 und 2027
„Dieser Auftrag verdeutlicht den wachsenden Bedarf an Abwehrsystemen gegen Drohnen in komplexen Einsatzumgebungen“, kommentierte Angus Bean, CEO von DroneShield, die Vereinbarung. DroneShield sei mit seinem Angebot an mobilen und stationären Systemen „bestens aufgestellt, um diese Anforderungen zu erfüllen“, ist er überzeugt.
DroneShield-Aktie mit 20 Prozent Monatsminus
Erst Ende Mai war bekanntgeworden, dass die Australier während der in der kommenden Woche startetenden Fußball-WM für die Absicherung des Luftraumes des Austragungsortes Kansas City betraut wurden. Dennoch hat die DroneAhiueld-Aktie innerhalb eines Monats rund 20 Prozent an Wert eingebüßt. Aufs Jahr gesehen steht allerdings noch immer ein Plus von etwa 85 Prozent.
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