Die Aktie von DroneShield hat am Montag einen empfindlichen Rücksetzer erlebt. Nach ihrem fulminanten Start ins Börsenjahr, als es mit den Papieren des australischen Drohnenabwehr-Spezialisten von zuvor 1,83 Euro bis auf 2,36 Euro nach oben ging, setzen nun offenbar Gewinnmitnahmen ein. Am Handelsplatz Frankfurt notiert die Aktie aktuell 5,8 Prozent im Minus bei 2,18 Euro. Zwischenzeitlich war der Titel gar um acht Prozent auf 2,13 Euro eingeknickt, bevor er sich wieder fing. Entgegen anderslautender Behauptungen ist DroneShield selbstverständlich zu stoppen. Aus gutem Grund!
DroneShield mit irrem Börsenwert
Sicherlich: Vor dem Jahreswechsel hatte DroneShield gleich drei Auftragsmeldungen platziert, darunter eine Bestellung im Wert von knapp 50 Millionen US-Dollar von einem europäischen Händler. Der Auftrag umfasst demnach tragbare Drohnenabwehrsysteme, zugehöriges Zubehör und Software-Updates.
- Die weiteren Bestellungen hatten einen Umfang von zusammen knapp 15 Millionen US-Dollar
- Dies alles wurde an den Märkten wohl honoriert, die DroneShield-Aktie zog weiter mächtig an
Und doch muss das Börsengeschehen eingeordnet werden: Das Unternehmen erzielte im dritten Quartal 2025 einen Umsatz von rund 60 Millionen US-Dollar, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Anstieg um gut 1000 Prozent, was viele offenbar euphorisierte. Für das Gesamtjahr laufen die Schätzungen der Erlöse auf knapp 200 Millionen. Laut Onvista kommt das australische Unternehmen aber auf eine aktuelle Marktkapitalisierung von rund 2,35 Milliarden US-Dollar. Das ist selbst für ein aufstrebendes Unternehmen wie DroneShield, nun ja, extrem ambitioniert. Man könnte es auch irre nennen.
DroneShield-Aktie mit heftigen Kursausschlägen
Wie riskant eine Investition in den Anti-Drohnen-Spezialisten ist, zeigte sich im vergangenen Jahr: Nach umstrittenen Insiderverkäufen stürzte die Aktie vom Rekordhoch, ausgebildet bei 3,78 Euro Anfang Oktober, innerhalb weniger Wochen auf 0,82 Euro. Seitdem hat sie, trotz aktueller Korrektur, wieder um 170 Prozent zugelegt. Eine gesunde Entwicklung sieht zweifellos anders aus.
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