Nach einer schwer beeindruckenden Aufholjagd im Dezember und einem respektablen Start ins neue Jahr geriet die DroneShield-Aktie in der ausgelaufenen Handelswoche wieder sichtlich unter Druck. Zum Wochenende näherte das Papier sich in einem bedenklichen Tempo der wichtigen Linie bei 2 Euro. 2,06 Euro standen hierzulande bei Handelsschluss am Freitag noch auf dem Ticker.
Damit mussten im 5-Tages-Vergleich Abschläge von etwas mehr als 20 Prozent verkraftet werden. Von einem niedrigen Bewertungsniveau kann hier noch nicht die Rede sein. Charttechnisch wird die Lage aber dezent unangenehm. Ausgelöst wurde dies durch die jüngsten Neuigkeiten aus dem Unternehmen.
DroneShield wird für Kapitalerhöhung abgestraft
Die Zahlen von DroneShield fielen grundsolide aus, ließen aber hier und dort neue Wachstumsimpulse vermissen. Enttäuschung machte sich etwa aufgrund des Auftragsbestands breit, der von 2,5 Milliarden AUD aus dem Oktober auf nun nur noch 2,09 Milliarden AUD zurückging. Begründet wurde diese Entwicklung mit weggefallenen Großprojekten und ungünstigen Wechselkurseffekten.
DroneShield Aktie Chart
Wahrscheinlich hätten die Anteilseigner das noch verkraften können. Das Fass zum Überlaufen brachte aber eine neuerliche Kapitalerhöhung. Durch die Ausübung von Mitarbeiteroptionen sollen etwas mehr als 4,5 Millionen neue Stammaktien ausgegeben werden, was natürlich für eine unschöne Verwässerung sorgt. Solche Gelegenheiten nutzen viele Anleger gerne für Gewinnmitnahmen, gerade bei einem etwas nachlassenden Wachstumstempo.
Keine Atempausen
Wie bereits erwähnt, schlägt sich die DroneShield-Aktie im langfristigen Vergleich noch immer wacker und Wachstumschancen sind für die Zukunft mehr als genug vorhanden. Die letzten Wochen zeigten jedoch einmal mehr, wie schwankungsfreudig der Titel ist. Wer hier investiert, sollte sich stets auf die Möglichkeit schneller Richtungswechsel einstellen. Die große Beachtung, welche DroneShield an den Märkten zuteil wird, ist letztlich Fluch und Segen zugleich.
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