Einen bitteren Tag verlebte gestern und vorgestern die Aktie von DroneShield. Heute gibt es eine erste positive Korrektur. Im Einzelnen: Am Mittwoch war der Titel um -7,6 % gefallen und am Donnerstag um weitere -11,5 %. Nun geht es um 3,9 % aufwärts, womit die Aktie zumindest die Marke von 2 Euro wieder erobert hat. Sie verläuft heute auf dem Niveau von 2,06 Euro. Der Ausverkauf macht eine Pause. Das Ganze aber passt ins Bild derjenigen, die ohnehin von starken Schwankungen sprachen.
DroneShield: Hin und her, aber immer noch stark
Zu Einordnung: Die Aktie war in den vergangenen Monaten seit in etwa April vergangenen Jahres deutlich geklettert. Ausgehend von 0,35 Euro ging es bis zu den Tops um die Oktoberwende auf ein Top von bis zu 3,78 Euro. Danach hat die Aktie ebenso schnell wieder verloren, wie sie zuvor gewonnen hat.
Dem Einbruch im frühen Winter folgte dann allerdings erneut ein Aufwärts-Marsch, der in der Spitze bis zu gut 2,70 Euro führte. Jetzt werden Gewinne mitgenommen, so deuten sich die Entwicklungen an. Die Aktie ist rein formal noch immer im Aufwärtstrend.
DroneShield Aktie Chart
Der GD100 ist überwunden bzw. ist heute wieder quasi erobert worden. Dies ist zumindest für die mittelfristig interessierten Trend-Analysten ein positives Signal.
Allerdings geben die deutlichen Verluste durchaus Anlass zu bedenken. Grund war wohl, dass das Unternehmen seine Rekordumsätze für das nun gemeldete Quartal nicht entsprechend würdigen lassen konnte. Die Umsätze wurden auf gut 50 Millionen oder 51 Millionen AUD geschätzt. Der Markt geht offensichtlich aber davon aus, dass die Schätzungen für das Gesamtjahr mit rund 213 Millionen AUD möglicherweise entweder nicht erfüllt werden oder aber insgesamt enttäuschend sind.
Ganz konkret ist im Moment zu konstatieren, dass der Aktienverlauf die Enttäuschung der Händler wiedergibt. Dennoch: das Unternehmen wächst, was wiederum die Bedeutung von Anti-Drohnen-Systemen unterstreicht. Insofern wären auch den kommenden Tagen Schwankungen mit Ausschlägen nach sicherlich nicht unüblich. Formal ist der Trend trotz aller Schwankungen noch intakt.
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