Bis Mitte vergangener Woche schien die Aktie von DroneShield kaum zu bremsen. Nachdem die Papiere des australischen Drohnenabwehr-Spezialisten von 1,83 Euro am letzten Handelstag im Dezember bis auf 2,36 Euro geklettert waren, hatte sie ihren Zenit aber ganz offensichtlich erreicht. Unter Schwankungen gab die DroneShield-Aktie seitdem spürbar nach, beendete den Handel in Frankfurt am Dienstag bei noch 2,22 Euro. Wie es mit den Papieren mittelfristig weitergeht und ob sie ihren Höchststand von 3,78 Euro aus dem Oktober wieder erreichen wird? Völlig offen.
Namhafte Konkurrenz für DroneShield
Daran ändert auch die Empfehlung von The Motely Fool nichts. Die Umsätze von DroneShield könnten aufgrund von nicht planbarer Vertragsabschlusszeiten schwanken, was zu Volatilität des Aktienkurses führe, so ein aktueller Artikel. Die zugrundeliegenden Nachfragetreiber seien jedoch struktureller und nicht zyklischer Natur. „Regierungen und Verteidigungsbehörden vernachlässigen ihre Sicherheitsbedürfnisse nicht, wenn die Lage schwieriger wird“, heißt es. „Im Gegenteil, sie investieren jedes Jahr mehr und mehr in Drohnenabwehrtechnologie.“
Das mag stimmen, ob diese Gelder DroneShield zugutekommen werden, ist aber keinesfalls sicher, der Anti-Drohnenmarkt ist breit:
- Von Dedrone über Heckler & Koch bis Rheinmetall reicht die Konkurrenz alleine aus Deutschland
- Weltweit kommen etwa Lockheed Martin, Thales Group, SAAB AB und Israel Aerospace hinzu
Und so bleibt eine Investition in den australischen Anbieter das, was sie stets war: Eine riskante Wette mit ungewissem Ausgang.
DroneShield gibt 500.000 neue Aktien aus
Was erschwerend hinzukommt: DroneShield hat laut finanzen.net am Montag die Notierung von 500.000 neuen, voll eingezahlten Stammaktien beantragt. Die Wertpapiere resultierten aus der Ausübung von Performance-Optionen im Rahmen eines Mitarbeiter-Anreizprogramms. Nach Unternehmensangaben bilden diese Optionen „ein wesentliches Instrument, um hochqualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und zu halten“. Auch das mag sein, für die Anleger allerdings bedeute es vor allem, dass deren Bestand durch die Aufstockung verwässert wird.
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