Ein neuer rasanter Abschlag von -6,8 % unterläuft heute dem Papier von DroneShield. Schon wieder rutscht die Aktie auf weniger als 1,30 Euro: Ein kleines Alarmzeichen! Noch gestern gelang ein Aufschlag von 2,2 % gelingt. Es bestätigt sich, dass das Papier bei Weitem noch nicht aus dem Abwärtstrend herausgefunden hat, in dem sich die Notierung seit geraumer Zeit befindet. Allerdings sind Analysten unverändert der Meinung, dass die Aktie deutlich unterbewertet ist. Das würde bedeuten, dass der Kurs erhebliches Aufwärtspotenzial besitzt.
DroneShield: Die Analysten bleiben zuversichtilich
Hintergrund der unverändert positiven Einschätzungen sind vor allem die wirtschaftlichen Kennzahlen. Aus den bislang veröffentlichten Zahlen des laufenden Geschäftsjahres geht hervor, dass der Umsatz im ersten Quartal 74,1 Millionen australische Dollar erreichte. Das entspricht mehr als einer Verdopplung gegenüber dem ersten Quartal 2025.
Noch wichtiger erscheint vielen Beobachtern die Entwicklung der bereits vertraglich gesicherten Umsätze. DroneShield gab an, dass sich der fest zugesicherte Umsatz für das laufende Geschäftsjahr auf insgesamt 154,8 Millionen AUD beläuft.
Hinzu kommt eine umfangreiche globale Vertriebspipeline. Das Volumen der bekannten Projekte und potenziellen Aufträge liegt bei mehr als zwei Milliarden US-Dollar. Damit können die Märkte vergleichsweise zuversichtlich sein, dass die angestrebten Umsatzziele grundsätzlich erreichbar sind.
Dazu trägt auch ein weiterer Großauftrag aus den USA bei. Von der Joint Interagency Task Force erhielt DroneShield einen Auftrag im Umfang von 24,9 Millionen US-Dollar.
Positiv entwickelt sich zudem das Servicegeschäft. Die Serviceumsätze beliefen sich im ersten Quartal auf 5,1 Millionen AUD. Zwar ist dieser Bereich derzeit noch vergleichsweise klein, allerdings stiegen die Erlöse gegenüber dem Vorjahresquartal um mehr als 200 %.
Damit entwickelt sich dieses Geschäftsfeld zunehmend zu einem wichtigen Wachstumstreiber. Das Management verfolgt das Ziel, den Anteil der Serviceumsätze bis zum Jahr 2030 auf mindestens 30 % des Gesamtumsatzes zu steigern. Hintergrund ist, dass Serviceerlöse wiederkehrend sind, sich besser planen lassen und in der Regel höhere Margen ermöglichen, da Aufträge nicht immer wieder neu gewonnen werden müssen.
DroneShield Aktie Chart
Nun richten sich die Blicke der Börsen auf die Zahlen für das 2. Quartal. Diese wird DroneShield im August vorlegen. Entscheidend wird sein, ob das Unternehmen die hohen Erwartungen erneut erfüllen kann. Man wird Geduld mitbringen müssen: Erst am 1. September soll es so weit sein!
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