DroneShield-Aktie: Absolute Spekulation!

Die DroneShield-Aktie bewegt sich vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen teils sehr volatil. Das ist durchaus gefährlich.

Auf einen Blick:
  • Kurs pendelt unter kritischer 2-Euro-Schwelle
  • Quartalszahlen am 4. März als nächster Impuls
  • Hohe Bewertung trotz moderater Auftragslage
  • Rüstungsfreundliche Stimmung als Branchentreiber

Liebe Leserinnen und Leser,

einen guten Start in den Tag hat heute die Aktie der DroneShield geschafft. Die Australier kommen auf einen Kurs von 1,26 %. Dennoch: Die Notierungen haben nicht einmal die Marke von 2 Euro überwunden und sind damit formal in einer Warteschleife. Das ist insofern erstaunlich, als die Schwankungen zuletzt darauf deuteten, dass es nun hin und her gehen könne. Trader werden sich ganz besonders um diese Aktie bemühen, so der Eindruck.

Am Wochenende kam es in München bei der Sicherheitskonferenz zu einer deutlich rüstungsfreundlicheren Stimmung. Im Zuge der Diskussion forderte z. B. die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen recht offen die Umstellung oder Nutzung der Kapazitäten der Automobil-Industrie für die Rüstung. Das wiederum wurde zumindest in diversen Kommentaren als Aufforderung verstanden, quasi in eine Art von Kriegswirtschaft überzugehen, die auch Andere (wie ein Ex-Nato-Generalsekretär) schon offen gefordert hatten.

Stimmung zugunsten der Rüstung

Die Stimmung wechselt also sichtbar. Dies dürfte die gesamte Rüstungsindustrie letztlich – bezogen auf die Stimmung – ankurbeln und voranbringen. Schon am Freitag war dies in den ersten Reaktionen sichtbar.

DroneShield legte am Freitag um rund 4,5 % zu und schloss bei 1,898 Euro. Der Kurs blieb damit unter der Marke von 2 Euro, die von Chartanalysten als bedeutend bezeichnet wird. Aber: Gleichzeitig bewegte sich die Aktie knapp über dem GD200 und knapp unter dem GD100, der bei etwa 2,05 Euro verläuft. Diese Konstellation erzeugte ein uneindeutiges Bild. Weder dominierte ein klarer Aufwärtstrend noch ließ sich ein stabiler Abwärtstrend ableiten. Es dreht sich um die Marke von 2 Euro.

DroneShield: Der Markt ist sich nicht ganz sicher

Noch also ist der Durchbruch nicht gelungen, wie sich in diesen Bewegungen zeigt. Es ist allerdings offensichtlich, dass die Schwankungen an diesem Markt und in diesem Sektor unverändert eine große Rolle spielen werden.

DroneShield Aktie Chart

Die Notierungen reagierten zuletzt oft ohne neue Unternehmensmeldungen. Genau dieses Fehlen konkreter Nachrichten befeuerte Spekulationen. Gleichzeitig fehlten belastbare Impulse, die den Kurs dauerhaft über 2 Euro tragen konnten. Bei 1,98 Euro wartet nun der GD200. Es wäre auch aus Trader-Sicht wichtig, diese Marke zu überwinden. Dann könnte aus der Schwankungsanfälligkeit auch eine große Bewegung werden.

Vorerst gibt es auch fundamental noch keine großen Impulse. Die werden aber eventuell kommen.

Der Blick richtet sich deshalb auf den 4. März. An diesem Tag will die DroneShield die Zahlen für das vierte Quartal vorlegen. Die Erwartungen liegen für das Gesamtjahr bei einem Umsatz von rund 217 Millionen AUD und einem Nettoergebnis von etwa 29,5 Millionen AUD. Diese Größenordnung wirkt solide, steht jedoch in einem deutlichen Missverhältnis zur Marktkapitalisierung von rund 2,78 Milliarden AUD.

Daraus ergibt sich ein Bewertungsniveau, das hohe Erwartungen an weiteres Wachstum impliziert. Das bedeutet, dass die Trader bis dato davon leben, dass die Wachstumserwartungen teils zu hoch scheinen. Dies begründet auch die Schwankungen, die Spekulation ist derzeit aus der Sicht von Value-Investoren zu massiv. Genau deshalb sind die Zahlen am 4. März geeignet, um ggf. eine andere Sicht auf die nun anstehenden Aufträge und die Rüstungswelle zu begründen. Die Voraussetzungen sind jedenfalls gegeben:

Das Geschäftsmodell von DroneShield konzentriert sich auf Anti-Drohnen-Systeme. Die Nachfrage nach solchen Technologien gewinnt weltweit an Bedeutung, doch die bisher gemeldeten Auftragsvolumina bleiben vergleichsweise niedrig. Genau hier liegt der kritische Punkt. Der Markt will sehen, ob neue Bestellungen in ausreichender Größe eintrafen oder ob das Wachstum langsamer verlief als erhofft. Also wird es jetzt auch auf die Zahlen ankommen. Die generelle Tendenz ist leicht aufwärts gerichtet.

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