Gerresheimer steckt tief in der Krise. Die Finanzaufsicht Bafin verschärft die Prüfungen des Düsseldorfer Verpackungsspezialisten deutlich. Während zunächst der Geschäftsbericht 2023/24 untersucht wurde, erstreckt sich die Kontrolle nun auch auf den Zeitraum von Dezember 2024 bis Mai 2025. Damit wächst der regulatorische Druck massiv. Anleger reagieren nervös und treiben die Aktie weiter nach unten.
Gerresheimer Aktie Chart
Gerresheimer: Darum die Sorgen
Die Sorgen drehen sich vor allem um „Bill-and-hold“-Geschäfte. Dabei werden Produkte bereits fakturiert, obwohl die Lieferung noch aussteht. Solche Buchungen sind grundsätzlich erlaubt, doch die Regeln sind streng. Falsch angewendet, könnten Umsätze zu früh verbucht werden, was die Geschäftszahlen verzerrt. Die Bafin hatte hier bereits kritische Fragen gestellt. Nun kommen weitere bilanzielle Fragestellungen hinzu.
An der Börse zeigt sich die Unsicherheit deutlich: Die kurzfristige Erholung über 20 Euro hielt nicht lange. Im nachbörslichen Handel rutschte der Kurs zunächst kräftig ab und fiel am Donnerstagmorgen auf 15,69 Euro. Damit nähert sich die Aktie dem alten Rekordtief von 2009 bei rund 13 Euro. Anleger geraten in Alarmstimmung und meiden momentan den Titel.
Gerresheimer: Die Stimmung bleibt angespannt
Gerresheimer muss nicht nur die laufenden Prüfungen bewältigen, sondern auch das Vertrauen der Investoren zurückgewinnen. Die Kombination aus regulatorischem Druck und fallendem Aktienkurs macht die Lage extrem heikel. Experten raten vorsichtig zu bleiben und die weitere Entwicklung genau zu beobachten, bevor man investiert.
Fazit: Regulatorische Prüfungen, Unsicherheit bei Bilanzierungen und fallender Aktienkurs setzen Gerresheimer massiv unter Druck. Anleger sollten auf der Seitenlinie bleiben, bis Klarheit herrscht.
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