Bei Deutz überschlagen sich die Ereignisse. Die Aktie sprang erstmals über 12 Euro und markierte ein Rekordhoch. Aus dem früher eher biederen Motorenbauer wird plötzlich ein heiß gehandelter Rüstungswert. Was steckt dahinter?
Deutz steigt in Drohnen ein
Deutz treibt den Umbau mit Tempo voran. Jüngster Coup: eine Beteiligung am Münchner Startup Tytan Technologies. Das Unternehmen entwickelt Abfangdrohnen, die feindliche Fluggeräte durch gezielte Kollisionen ausschalten. Statt teurer Raketen setzt man auf günstige Drohnen gegen Drohnen. Deutz liefert Antriebe, Energiesysteme und unterstützt bei Montage und Endprüfung.
Deutz AG Aktie Chart
Es bleibt nicht bei diesem Schritt. Bereits zuvor stieg Deutz bei Sobek ein, einem Spezialisten für Drohnenantriebe. Kurz darauf folgte ein Investment in Arx Robotics, das unbemannte Bodenfahrzeuge baut. Damit formt sich Stück für Stück ein Netzwerk rund um autonome Verteidigungssysteme.
Deutz bringt Erfahrung in Serienfertigung, Qualitätskontrolle und weltweitem Service mit. Genau das fehlt vielen jungen Rüstungsfirmen. Der Konzern positioniert sich als Systempartner im Hintergrund. Das weckt Fantasie.
Darauf müssen Investoren achten
Doch Vorsicht. Operativ wuchs Deutz zuletzt nur verhalten. Die Gewinne blieben überschaubar. Mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 15 ist die Aktie kein Schnäppchen. Viel Zukunft steckt bereits im Kurs.
Fazit: Der Markt spekuliert auf einen neuen Rüstungsplayer aus Deutschland. Der Trend zeigt nach oben. Doch wer jetzt einsteigt, setzt stark auf Hoffnung und Momentum. Rückschläge bleiben jederzeit möglich.
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