Dow Jones: Stärkster Tagesgewinn seit Wochen!

Der Dow Jones erzielte den größten Tagesanstieg seit über einem Monat, angetrieben durch fallende Anleiherenditen und einen Rückgang des Ölpreises.

Auf einen Blick:
  • Stärkster Tagesgewinn seit über einem Monat
  • Rückkehr über den 200-Tage-Durchschnitt
  • Fallende Anleiherenditen und Ölpreise als Treiber
  • Technologiewerte führen die Erholung an

Der Dow Jones hat am Montag seinen stärksten Handelstag seit über einem Monat hingelegt. Mit einem Plus von 387,94 Punkten auf 46.946,41 Zähler gelang dem Index die Rückkehr über seinen 200-Tage-Durchschnitt — und damit eine technisch bedeutsame Wende nach dem Jahrestief von 46.558 Punkten vom Freitag.

Rückenwind aus Anleihemarkt und Rohstoffsektor

Der wichtigste Treiber der Erholung kam vom Anleihenmarkt. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen fiel von 4,28 auf 4,22 Prozent — ein Rückgang, der Aktienbewerungen entlastet, weil er den risikofreien Zinssatz in Discounted-Cashflow-Modellen senkt. Zusätzlich gab der WTI-Rohölpreis auf 94,75 Dollar je Barrel nach und dämpfte damit vorübergehend die Inflationssorgen, die in der Vorwoche durch geopolitische Spannungen aufgeflammt waren.

Auch die Marktstimmung hellte sich spürbar auf. Der Volatilitätsindex VIX fiel um 3,7 Punkte auf 23,51 — ein Rückgang von 13,5 Prozent gegenüber dem Vortag. Das erlaubte dem Index, seine Gewinne bis zum Handelsschluss zu halten, ohne die Abgabewellen der Vortage zu wiederholen.

Technologie führt, Defensive hinkt hinterher

Innerhalb der 30 Dow-Komponenten dominierten Technologie- und wachstumsorientierte Werte. Salesforce legte 2,86 Prozent zu, Caterpillar 2,29 Prozent, Amazon 1,93 Prozent. Nvidia gewann 1,60 Prozent — begünstigt durch den laufenden GTC-Entwicklerkongress des Chipkonzerns. Auf der Verliererseite standen defensive Werte wie Walmart (-0,79 %), Disney (-0,76 %) und Verizon (-0,70 %). Insgesamt schlossen 24 der 30 Indexmitglieder im Plus, was eine breite Beteiligung über zyklische und Wachstumssektoren hinweg zeigt.

Das Handelsvolumen an US-Börsen lag mit 17,4 Milliarden gehandelten Aktien rund 12,5 Prozent unter dem 20-Tage-Durchschnitt. Institutionelle Investoren halten sich offenbar zurück — der Grund dürfte das morgige FOMC-Meeting sein, bei dem die Federal Reserve ihre aktualisierte Zinsprognose (den sogenannten Dot-Plot) veröffentlicht. Bis dahin dominieren absichernde Optionsstrategien das institutionelle Geschäft.

Technisch markiert der zurückgewonnene 200-Tage-Durchschnitt bei rund 46.843 Punkten nun die erste Unterstützungszone. Hält dieser Level, richtet sich der Blick auf den Widerstand bei 47.000 und anschließend bei 47.417 Punkten.

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