Die Deutz-Aktie setzt am Dienstag mit einem Kursanstieg von über sechs Prozent ihren Aufwärtstrend der letzten Tage fort und steigt abermals über die Marke von zehn Euro. Was treibt den Kölner Motorenhersteller wieder an?
Keine Angst
Wie der gesamte deutsche Markt profitiert Deutz massiv von der Entspannung im Nahost-Konflikt. Die aktuelle zweiwöchige Waffenruhe lässt die Ölpreise sinken und die Angst vor einer globalen Lieferkettenkrise schwinden.
Als Hersteller von Motoren für Bau- und Landmaschinen reagiert Deutz besonders sensibel auf das allgemeine Wirtschaftsklima. Die Aussicht auf eine stabilere Weltlage führt dazu, dass zyklische Werte wieder verstärkt gekauft werden.
Zudem erwartet das Deutz-Management keine Nachteile im US-Geschäft. Der deutsche Motorenhersteller exportiert jährlich rund 30.000 Aggregate nach Nordamerika. Bei so geringen Volumina rechnet sich eigenes Werk in den USA nicht, so das Management.
Deshalb werden die Mehrkosten aufgrund der neuen US-Zölle zu 100 Prozent an die Kunden jenseits des Atlantiks weitergegeben. Die Kölner sehen darin keinen Wettbewerbsnachteil. Auch ihre Hauptwettbewerber aus Japan und Großbritannien müssen mit diesen Zöllen leben, weshalb Deutz relativ nicht schlechter dasteht.
Daran hängt der Erfolg
Der langfristig Erfolg der Deutz-Aktie wird sich daran bemessen, ob der Konzern die neuen Geschäftsbereiche Verteidigung und Energie entwickeln kann. Analysten trauen Deutz zu, durch die Produktion und die Wartung von Antrieben für Waffensysteme sowie den Bau von dezentralen Energielösungen deutlich margenstärker zu werden als im reinen Motorenbau.
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