Deutz-Aktie: Unfassbare 18 Euro Kursziel!

Deutz verbessert im ersten Halbjahr Umsatz und Profitabilität, erweitert das Motorenangebot und treibt neue Geschäftsfelder sowie die FFG-Transaktion voran.

Auf einen Blick:
  • Halbjahresumsatz steigt auf 1,12 Milliarden Euro
  • Bereinigtes EBIT wächst um 43 Prozent
  • Neuer 1,6-Liter-Motor mit Kirloskar
  • FFG-Vollzug für Ende 2026 erwartet

Deutz liefert derzeit mehr als eine interessante Börsenstory. Immerhin schaffte das Papier auch am Montag einen weiteren Aufschlag im Umfang von 1,57 %. Die Aktie kommt auf 12,97 Euro und bleibt nach den starken 10-14 Tagen weiterhin im sehr klaren Aufwärtstrend. Die Zahlen jüngst waren gut.

Die Kölner steigern Gewinn und Marge, erweitern ihr Motorenprogramm und bauen zugleich neue Aktivitäten außerhalb des klassischen Geschäfts auf. Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz um 10,7 % auf 1,12 Milliarden Euro. Deutlich schneller wuchs das bereinigte EBIT: plus 43 % auf 80 Millionen Euro. Die Marge verbesserte sich von 5,5 auf 7,1 %. Für das Gesamtjahr hält das Unternehmen an 2,3 bis 2,5 Milliarden Euro Umsatz und einer bereinigten EBIT-Marge von 6,5 bis 8 % fest. Den Börsen gefällt das! Es gibt damit ein Kursziel von 18 Euro (in der Spitze)!

Deutz AG Aktie Chart

Deutz mit einigen weiteren Impulsen

Ein neues Projekt betrifft kleinere Motoren. Gemeinsam mit Kirloskar Oil Engines soll ein 1,6-Liter-Dieselmotor für hochregulierte Märkte entwickelt und angeboten werden. Bislang beginnt das entsprechende Deutz-Portfolio bei 2,2 Litern. Damit schließt der Konzern eine Lücke nach unten.

Parallel erweitert Deutz seine Aktivitäten in Richtung Verteidigung. In Ulm startet die Serienproduktion des unbemannten Bodensystems Gereon von ARX Robotics. Hinzu kommt die geplante FFG-Transaktion, deren Vollzug gegen Ende 2026 erwartet wird.

Vorstand und Aufsichtsrat haben zuletzt Deutz-Aktien gekauft. Solche Insiderkäufe sind kein operativer Kennwert, zeigen aber, dass Führungskräfte eigenes Kapital einsetzen, während der Konzern seinen Umbau vorantreibt. Die langfristigen Ziele sind klar beziffert. Bis 2030 sollen 4 Milliarden Euro Umsatz erreicht werden; für die EBIT-Marge stehen 10 % im Plan. Nach 1,12 Milliarden Euro Halbjahresumsatz und 7,1 % Marge ist damit sowohl beim Volumen als auch bei der Profitabilität noch ein erheblicher Schritt nötig. Die kommenden Berichte müssen zeigen, wie viel davon aus dem Stammgeschäft und wie viel aus neuen Geschäftsfeldern kommt.

Der Margenanstieg ist besonders relevant, weil er bereits innerhalb des Jahresziels liegt. 7,1 % im ersten Halbjahr stehen einem Prognosekorridor von 6,5 bis 8 % für 2026 gegenüber. Damit muss Deutz im zweiten Halbjahr vor allem die erreichte Profitabilität halten.

Die neue 1,6-Liter-Baureihe erweitert das Angebot in einem Bereich, den Deutz bislang nicht abdeckte. Das Projekt mit Kirloskar ist damit eine konkrete Produkterweiterung und keine bloße Vertriebskooperation.

Deutz AG-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Deutz AG-Analyse vom 08. September liefert die Antwort:

Die neusten Deutz AG-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Deutz AG-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 08. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Deutz AG: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)