Die Deutz-Aktie setzt zum Jahresbeginn ihre Kursrallye unbeirrt fort und steigt Anfang der Woche mit einem Kursplus von über fünf Prozent auf ein neues 18-Jahreshoch. In den letzten zwölf Monaten betrug der Kursgewinn fast 150 Prozent. Was befeuert den Kurs des Kölner Motorenbauers seit geraumer Zeit so stark?
Drei Entwicklungen treiben den Kurs
Es sind gleich drei Entwicklungen, die den Kurs der Deutz-Aktie seit Monaten beflügeln. Zum Ersten ist es die drastische Erhöhung der deutschen Inventionen in Infrastruktur. Als Motorenbauer im sogenannten „Off-Highway“-Segment, zu dem auch Baumaschinen gehören, gehört Deutz zweifellos zu den größten Profiteuren des Sondervermögens der Bundesrepublik.
Erst knapp vor Weihnachten verabschiedete die Bundesregierung das Infrastruktur-Zukunftsgesetzt. Es soll die Grundlage für den schnelleren Bau von Straßen, Schienen, Brücken und sonstiger Infrastruktur schaffen und könnte zu einer höheren Nachfrage nach Baumaschinen führen.
Zum Zweiten positioniert sich Deutz immer stärker als Anbieter dezentraler Energieversorgungsanlagen. Erst kürzlich übernahm der Konzern die das Unternehmen Frerk Aggregatebau, ein Anbieter von Notstromanlagen. Vor allem Rechenzentren sind aufgrund der erforderlichen Energiesicherheit ein sehr interessantes Zukunftsfeld.
Und zum Dritten transformiert das Management Deutz immer stärker zu einem Rüstungsanbieter. Es sind vor allem die jüngst getätigten Übernahmen in diesem Segment, die die Fantasie von Anlegern beflügeln.
Beflügelte Fantasie
Beflügelt ist auch die Fantasie der Analysten von Warburg Research. Sie sehen das Kursziel der Deutz-Aktie bei 11,50 Euro, also fast auf einem neuen historischen Höchststand. Die Kursrallye der Deutz-Aktie könnte auch 2026 noch weitergehen.
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