Bei 11,13 Euro geht Deutz noch nach den ersten Handelsstunden mit einer bemerkenswerten Ausgangslage in die neue Woche. Trotz der kräftigen Schwankungen der vergangenen Handelstage befindet sich die Aktie weiterhin bezogen auf den wahren Wert der Aktie in der Nähe ihrer Höchststände.
Für Unruhe und einen Verlust von nunmehr ca. 2 Euro sorgte zuletzt vor allem die Kapitalerhöhung. Deutz platzierte mehr als 15 Millionen neue Aktien und erhöhte das Grundkapital damit um rund 10 %. Etwa 71 Millionen Euro flossen dem Unternehmen zu. Da die bisherigen Aktionäre kein Bezugsrecht erhielten, musste die Börse zunächst die Verwässerung verarbeiten. Entsprechend hoch war zuletzt die Volatilität.
Aktie wird sich stabilisieren
Im kommenden Quartal rechnen Analysten nun mit einer Stabilisierung. Der Effekt der Kapitalerhöhung dürfte dann zunehmend verarbeitet sein. Entscheidend wird wieder stärker, was Deutz operativ liefert und welche Möglichkeiten sich durch die Übernahme von FFG ergeben.
Die bisherigen Zahlen liefern dafür Argumente. Im ersten Halbjahr stieg der Auftragseingang um rund 29 % auf etwa 1,3 Milliarden Euro. Der Umsatz legte um 11 % zu. Mit FFG baut Deutz zudem das Verteidigungsgeschäft aus. Die bislang für 2030 formulierten Umsatzziele könnten dadurch früher erreicht werden.
Deutz AG Aktie Chart
Auch bei den Kurszielen ist noch reichlich Platz. Warburg Research sieht die Aktie bei 19 Euro. Oddo BHF nennt 16,50 Euro.
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