Deutz hat den Erwerb der Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (FFG) abgeschlossen. Für 2027 erwartet das Unternehmen im Defense-Bereich einen Mehrumsatz von über 1 Mrd. Euro und eine bereinigte EBITDA-Marge von über 20 %.
Außerdem verlängerte Deutz den Vertrag von Finanzchef Oliver Neu bis 2032.
Quartalszahlen verfehlen die Erwartungen
Die Quartalszahlen zeigten Wachstum, blieben aber hinter den Erwartungen zurück. Im dritten Quartal 2026 steigerte Deutz den Umsatz um 12,3 %. Die Erlöse erreichten 553,9 Mio. Euro.
Das bereinigte EBIT legte um 23,4 % auf 38,5 Mio. Euro zu. Beide Ergebnisse lagen laut Dow Jones unter dem Analystenkonsens.
Für die ersten neun Monate 2026 meldete Deutz einen Umsatz von 1,67 Mrd. Euro. Der Auftragseingang erreichte rund 2 Mrd. Euro.
Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stiegen die Erlöse damit um rund 11 %, die Bestellungen um gut 30 %. Beim bereinigten EBIT verzeichnete das Unternehmen einen Zuwachs von rund 36 %.
Das bereinigte operative Ergebnis erreichte 118 Mio. Euro. Zugleich verbesserte sich die bereinigte EBIT-Rendite von 5,8 % auf 7,1 %.
Banken halten an Kaufempfehlungen fest
Berenberg bestätigte gestern die Kaufempfehlung für Deutz und das Kursziel von 16,50 Euro. Eine Änderung der Einstufung oder des Kursziels nahm die Privatbank damit nicht vor.
Die DZ Bank hatte ihren fairen Wert von 16 auf 15 Euro gesenkt. Ihre Einstufung „Kaufen“ behielt sie bei. Damit fiel die Bewertung der Bank nach den Zahlen niedriger aus, ohne dass sie ihre grundsätzliche Kaufempfehlung änderte.
Stand heute, 07. November: Deutz AG – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Deutz AG investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 07. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
