Deutz Aktie: Quartal ist unter den Schätzungen gelandet

Symbolbild, KI-generiert

Nach dem FFG-Erwerb rechnet Deutz 2027 mit mehr als einer Milliarde Euro zusätzlichem Defense-Umsatz und über 20 Prozent bereinigter EBITDA-Marge.

Auf einen Blick:
  • FFG-Erwerb durch Deutz abgeschlossen
  • Defense-Mehrumsatz 2027 von über einer Milliarde Euro erwartet
  • Quartalsumsatz steigt auf 553,9 Millionen Euro
  • DZ Bank senkt fairen Wert auf 15 Euro

Deutz hat den Erwerb der Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (FFG) abgeschlossen. Für 2027 erwartet das Unternehmen im Defense-Bereich einen Mehrumsatz von über 1 Mrd. Euro und eine bereinigte EBITDA-Marge von über 20 %.

Außerdem verlängerte Deutz den Vertrag von Finanzchef Oliver Neu bis 2032.

Quartalszahlen verfehlen die Erwartungen

Die Quartalszahlen zeigten Wachstum, blieben aber hinter den Erwartungen zurück. Im dritten Quartal 2026 steigerte Deutz den Umsatz um 12,3 %. Die Erlöse erreichten 553,9 Mio. Euro.

Das bereinigte EBIT legte um 23,4 % auf 38,5 Mio. Euro zu. Beide Ergebnisse lagen laut Dow Jones unter dem Analystenkonsens.

Für die ersten neun Monate 2026 meldete Deutz einen Umsatz von 1,67 Mrd. Euro. Der Auftragseingang erreichte rund 2 Mrd. Euro.

Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stiegen die Erlöse damit um rund 11 %, die Bestellungen um gut 30 %. Beim bereinigten EBIT verzeichnete das Unternehmen einen Zuwachs von rund 36 %.

Das bereinigte operative Ergebnis erreichte 118 Mio. Euro. Zugleich verbesserte sich die bereinigte EBIT-Rendite von 5,8 % auf 7,1 %.

Banken halten an Kaufempfehlungen fest

Berenberg bestätigte gestern die Kaufempfehlung für Deutz und das Kursziel von 16,50 Euro. Eine Änderung der Einstufung oder des Kursziels nahm die Privatbank damit nicht vor.

Die DZ Bank hatte ihren fairen Wert von 16 auf 15 Euro gesenkt. Ihre Einstufung „Kaufen“ behielt sie bei. Damit fiel die Bewertung der Bank nach den Zahlen niedriger aus, ohne dass sie ihre grundsätzliche Kaufempfehlung änderte.

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