Deutz-Aktie: Euphorie am Siedepunkt!

Der Motorenhersteller Deutz schließt die Akquisition von Frerk ab und baut sein Notstromgeschäft für Rechenzentren aus. Das soll zusätzliche Umsätze von 100 Millionen Euro jährlich generieren.

Auf einen Blick:
  • Übernahme des Systemintegrators Frerk abgeschlossen
  • Stärkung im Wachstumsmarkt für Notstromaggregate
  • Ziel: 500 Millionen Euro Umsatz im Energy-Segment bis 2030
  • Aktie verzeichnet deutliche Kursgewinne über einen Monat

Nach den starken Kursgewinnen vom Montag und Dienstag legte die Deutz-Aktie am Mittwoch eine Verschnaufpause ein. So fiel der Titel am späten Vormittag um 0,5 % auf 11,4 Euro. Auf 7-Tages-Sicht blieb dennoch ein Plus (5,1 %) stehen, auf 1-Monats-Sicht gar +20,6 % (Stand: 04.02.2026, 11:00 Uhr).

Deutz-Aktie: Frerk-Übernahme stärkt Notstromgeschäft mit Rechenzentren

Derweil hat der deutsche Motorbauer seinen Geschäftsausbau fortgesetzt. So hat Deutz die Übernahme der Frerk Aggregatebau GmbH abgeschlossen und damit seinen Zugriff auf den KI-Boom verstärkt.

Das Unternehmen zählt zu den technologisch führenden Systemintegratoren für Diesel‑ und Gas‑Notstromanlagen in Deutschland und ist besonders stark im schnell wachsenden Markt der Rechenzentren vertreten. Frerk liefert nicht nur Generatoren, sondern komplette schlüsselfertige Anlagen, die bei einem Stromausfall ohne Unterbrechung einspringen – ein entscheidender Faktor für Betreiber kritischer Infrastruktur wie Krankenhäuser oder Data Center.

Mit der Akquisition stärkt Deutz seine Position als globaler Anbieter dezentraler Energieversorgung. Bereits 2024 hatte das Unternehmen den US‑Generatorhersteller Blue Star Power Systems übernommen. Zusammen entsteht nun ein skalierbares Portfolio, das Deutz unabhängiger vom zyklischen Motorengeschäft machen soll. Das Unternehmen bringt seine Motorenkompetenz, Industrialisierungsfähigkeit sowie ein weltweites Service‑ und Händlernetz in die neue Struktur ein.

Deutz-Aktie: Mehr Umsätze und mehr Profit erwartet

DEUTZ erwartet durch die Integration von Frerk zusätzliche profitable Umsätze von rund 100 Mio. Euro pro Jahr. Bis 2030 soll das gesamte Energy‑Segment – organisch und durch weitere Zukäufe – auf etwa 500 Mio. Euro Umsatz wachsen. Die Integration von Frerk startet unmittelbar nach dem Closing.

Dass sich Deutz im Bereich Data Center und KI stärker positioniert, hatte die Aktie in den letzten Jahren immer wieder nach oben getrieben.

Deutz AG-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Deutz AG-Analyse vom 05. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Deutz AG-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Deutz AG-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 05. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Deutz AG: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)