Deutz gibt am Dienstag weiter nach. In den ersten Handelsminuten verliert die Aktie rund 3,3 % und fällt auf 11,89 Euro. Bereits am Montag hatte das Papier etwa 4 % eingebüßt. Innerhalb einer Woche summiert sich der Rückgang inzwischen auf rund 6,4 %.
Damit gibt Deutz einen Teil der zuvor erzielten Kursgewinne wieder ab. Der mittelfristige Aufwärtstrend ist dennoch nicht gebrochen. Die Aktie liegt weiterhin rund 20 % über dem GD100 und damit deutlich oberhalb einer wichtigen technischen Orientierungslinie.
Deutz hatte sich neu aufgestellt und präsentiert
Fundamental hatte Deutz den vorherigen Kursanstieg mit starken Quartalszahlen unterlegt. Hinzu kommt die Übernahme von FFG, der die Aktionäre zugestimmt haben. Mit dem Zukauf baut Deutz sein Geschäft in Richtung Rüstungsindustrie weiter aus.
Das Unternehmen hat darüber hinaus weitere Übernahmen ins Auge gefasst. Damit könnte Deutz seine Expansion über zusätzliche Zukäufe fortsetzen und das Geschäft außerhalb der klassischen Motorenaktivitäten weiter ausbauen.
Die Analysten reagierten auf diese Entwicklung mit höheren Bewertungen. Besonders deutlich fiel die Einschätzung von Warburg Research aus. Das Analysehaus setzte sein Kursziel auf 19 Euro. Nach dem Rückgang auf 11,89 Euro liegt dieses Ziel inzwischen rund 60 % über der aktuellen Notierung.
Ein neuer unternehmensspezifischer Auslöser für die Verluste am Dienstag ist bislang nicht erkennbar. Nach dem kräftigen vorherigen Anstieg sprechen die jüngsten Abschläge daher für Gewinnmitnahmen. Trotz zwei schwacher Handelstage liegt Deutz noch rund 20 % über dem GD100.
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