Es ist abzusehen, dass das klassische Geschäft der Deutz AG mit Dieselmotoren auf lange Sicht nur noch überschaubares Wachstumspotenzial bietet und früher oder später an Bedeutung verlieren dürfte. Eben deshalb bereitet das Unternehmen sich auch bereits auf die Zukunft vor, indem die Umsätze in anderen Bereichen deutlich gesteigert werden sollen.
500 Millionen Euro will Deutz bis zum Jahr 2030 im Segment „Energy“ einnehmen. Um dieses Ziel zu erreichen, verlässt man sich nicht nur auf das organische Wachstum. Eine kürzlich getätigte Übernahme soll als Beschleuniger dienen und die Märkte reagierten darauf sehr erfreut.
Die Deutz AG schielt auf KI-Rechenzentren
Einverlebt hat sich Deutz die Frerk Aggregatebau GmbH; die Übernahme ist in dieser Woche abgeschlossen worden. Damit sichert das Unternehmen sich einige neue Umsätze. Weitaus wichtiger dürfte aber die Expertise bei der Notstromversorgung sein. Denn die spielt nicht zuletzt bei KI-Rechenzentren eine bedeutende Rolle, welche aktuell wie Pilze aus dem Boden sprießen.
Die Deutz AG treibt es also in einen absoluten Wachstumsmarkt und die Börsianer reiben sich bereits die Hände. Die Aktie konnte im laufenden Jahr bereits um knapp 29 Prozent bis auf 11,13 Euro am Donnerstagmorgen zulegen. Schwächeanzeichen waren bisher keine zu sehen. Zeitweise konnten die höchsten Kurse seit fast 20 Jahren erreicht werden.
Deutz AG Aktie Chart
Was soll da schiefgehen?
Zu den KI-Fantasien gesellen sich die Ambitionen von Deutz im Rüstungssegment noch dazu. Damit bedient das Unternehmen zwei Segmente, die an der Börse momentan mit am meisten Beachtung finden. Es müsste schon einiges schiefgehen, um damit kein Wachstum erzielen zu können. Versprechen lässt sich freilich dennoch nichts. Die Ausgangslage könnte aber kaum noch besser aussehen.
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