Deutz AG-Aktie: Aufwärtstrend setzt sich fort!

Der Motorenbauer Deutz schließt die Akquisition von Frerk Aggregatebau ab. Die Aktie steht an einer charttechnisch entscheidenden Widerstandszone.

Auf einen Blick:
  • Abschluss der strategischen Übernahme von Frerk Aggregatebau
  • Vorstandsmitglied kauft Deutz-Aktien als Vertrauensbeweis
  • Aktie testet wichtige Widerstandsmarke bei 11,30-12,20 Euro
  • Charttechnische Analyse zeigt mögliche Kursentwicklungen

Im Mittelpunkt stand vor allem der formale Abschluss der Übernahme von Frerk Aggregatebau Anfang Februar. Mit dem Closing hat Deutz einen weiteren Baustein seiner Energy-Strategie umgesetzt, die der Konzern seit einiger Zeit konsequent vorantreibt. Frerk bringt Know-how im Bereich Stromaggregate und Notstromsysteme ein und ergänzt das bestehende Off-Highway-Geschäft sinnvoll. Strategisch fügt sich der Zukauf nahtlos in die Energy-Division ein, die bereits durch die Integration von Blue Star Power Systems an Breite gewonnen hat. Aus Sicht des Managements handelt es sich um einen klaren strategischen „Fit“, ohne regulatorische oder wettbewerbsrechtliche Stolpersteine.

Ein zweites, leiseres, aber nicht minder relevantes Signal folgte wenige Tage später aus dem Vorstand selbst. Der Aktienkauf durch Vorstandsmitglied Sebastian C. Schulte am 9. Februar wurde am Markt als Vertrauensbeweis interpretiert. Auch wenn keine Details zur Stückzahl kommuniziert wurden, passt das Timing. Insiderkäufe nach strategischen Zukäufen und vor wichtigen Bilanzterminen gelten erfahrungsgemäß als Indiz dafür, dass das Management die aktuelle Bewertung für attraktiv hält und hinter dem eingeschlagenen Kurs steht.

Deutz AG Aktie Chart

Widerstandszone als entscheidende Marke

Die Aktie der Deutz befindet sich aktuell an einem Widerstandsbereich, an dem sie zuvor bereits Abweisungen erfahren hat. Diese Widerstandszone liegt zwischen 11,30 und 12,20 Euro. Gelingt es der Aktie, diese Zone nachhaltig zu überwinden, wäre das ein starkes Signal für weiter steigende Kurse und könnte neue Käufer anziehen.

Kommt es hingegen zu einer erneuten Abweisung an diesem Bereich, wäre ein Rücklauf in Richtung der letzten Hochs bei rund 10 Euro möglich. Dort könnte erneut Kaufkraft in den Markt kommen. Auf der Unterseite bieten zudem die Aufwärtstrendlinie sowie die 100-Tagelinie weitere potenzielle Anlaufstellen. Sollte der Markt jedoch auch unter diese Bereiche fallen, würde sich das charttechnische Bild eintrüben und weitere Verkäufer könnten in den Markt kommen.

Ihr Konrad

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