Die Aktie von Deutsche Telekom steht vor einer neuen Nachfragewelle durch den eigenen Konzern. Am 2. April startete die zweite Tranche des laufenden Aktienrückkaufprogramms, nachdem die erste Phase bereits erfolgreich abgeschlossen wurde. Zwischen Januar und Ende März hatte der Bonner Telekommunikationskonzern rund 15,6 Millionen eigene Aktien für etwa 471,3 Millionen Euro zurückgekauft.
Die nun beginnende zweite Phase sieht ein Volumen von bis zu 550 Millionen Euro vor. Basierend auf dem Schlusskurs vom 1. April von 31,84 Euro könnte dies bis zu 17,3 Millionen Aktien entsprechen. Das Programm läuft bis spätestens Ende Juni und ist Teil einer umfassenderen Strategie.
Zwei-Milliarden-Programm läuft über das gesamte Jahr
Das im November 2025 vom Vorstand beschlossene Gesamtprogramm umfasst ein Volumen von zwei Milliarden Euro und erstreckt sich über das komplette Jahr 2026. Die zurückgekauften Aktien sollen größtenteils eingezogen werden, ein kleinerer Teil dürfte für Mitarbeiterbeteiligungen und die Vergütung von Führungskräften verwendet werden.
Der Rückkauf erfolgt über beauftragte Kreditinstitute, die ihre Kaufentscheidungen unabhängig vom Konzern treffen müssen. Diese Konstruktion entspricht den europäischen Marktmissbrauchsverordnungen und soll die Gleichbehandlung aller Aktionäre sicherstellen. Die konkrete Vorgabe lautet: An jedem Handelstag dürfen maximal 25 % des täglich im Durchschnitt erreichten Handelsvolumens der letzten zwanzig Handelstage erworben werden.
Deutsche Telekom AG Aktie Chart
Hauptversammlungsbeschluss bietet langfristige Flexibilität
Die rechtliche Grundlage für das Programm bildet ein Beschluss der Hauptversammlung vom 9. April 2025. Dieser ermächtigt den Vorstand bis April 2030, Aktien im Umfang von bis zu zehn Prozent des Grundkapitals zurückzukaufen. Bei der aktuellen Kapitalstruktur entspricht dies maximal 490,5 Millionen Aktien.
Der gezahlte Preis je Aktie darf dabei höchstens zehn Prozent über oder 20 Prozent unter dem jeweiligen Marktpreis liegen. Diese Bandbreite gibt dem Konzern Spielraum, auch bei volatilen Marktphasen aktiv zu bleiben.
Anleger dürften das Programm als Signal für die finanzielle Stärke des Unternehmens werten. Zugleich bleibt abzuwarten, wie sich die kontinuierliche Nachfrage auf den Aktienkurs in den kommenden Monaten auswirkt. Die Transparenzpflichten sehen vor, dass Deutsche Telekom alle Transaktionen spätestens nach sieben Handelstagen aggregiert veröffentlicht.
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