Deutsche Telekom-Aktie: Wie irre sind diese Zahlen!

Beim Oktoberfest übertrug das Telekom-Netz 57,7 Terabyte. 5G trug mehr als die Hälfte bei, während die Zahl der Gespräche sank.

Auf einen Blick:
  • 57,7 Terabyte am Wiesn-Wochenende
  • Datenvolumen wächst um 18 Prozent
  • 5G-Anteil überschreitet die Hälfte
  • Telefongespräche gehen um zehn Prozent zurück

Die Deutsche Telekom verzeichnet zum Auftakt des Oktoberfests 2026 einen neuen Datenrekord in ihrem Mobilfunknetz. Allein am ersten Wiesn-Wochenende wurden auf der Münchner Theresienwiese 57,7 Terabyte Daten übertragen. Gegenüber den 49,01 Terabyte des Vorjahres entspricht das einem Anstieg von 18 Prozent.

Deutsche-Telekom-Aktie: 5G übernimmt mehr als die Hälfte des Datenverkehrs

Besonders deutlich zeigt sich die zunehmende Bedeutung von 5G. 50,9 Prozent des gesamten Datenvolumens liefen über den neuen Mobilfunkstandard. Im Vorjahr waren es noch rund 40 Prozent.

Damit liefert das Oktoberfest für die Deutsche Telekom gewissermaßen einen groß angelegten Belastungstest unter realen Bedingungen. Zehntausende Nutzer greifen auf engem Raum gleichzeitig auf Mobilfunkdienste zu, verschicken Nachrichten und rufen Daten ab. Die Telekom selbst hebt hervor, dass 5G bei solchen Großveranstaltungen mit vielen gleichzeitig aktiven Nutzern eine wichtige Rolle spielt.

Deutsche-Telekom-Aktie: 14 zusätzliche Mobilfunkstandorte

Für das Oktoberfest 2026 hat die Deutsche Telekom ihr Netz auf dem Festgelände um 14 temporäre Mobilfunkstandorte erweitert. Vier davon befinden sich innerhalb von Festzelten, zehn weitere wurden auf dem Gelände aufgebaut.

Zum Einsatz kommen unterschiedliche LTE- und 5G-Frequenzen. Erstmals nutzt die Deutsche Telekom auf dem Gelände auch LTE 1500. Die zusätzliche Frequenz dient vor allem Downloads und soll an stark ausgelasteten Standorten zusätzliche Kapazität und höhere Datenraten ermöglichen.

Deutsche-Telekom-Aktie: Daten gewinnen gegenüber Telefonie

Während der Datenverbrauch steigt, entwickelt sich die klassische Telefonie in die entgegengesetzte Richtung. Am ersten Wochenende wurden rund 360.000 Telefongespräche über das Telekomnetz geführt, laut interner Auswertung etwa zehn Prozent weniger als im Vorjahr.

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