Deutsche Telekom-Aktie: Sie sagen: kaufen!

Die Aktie der Deutschen Telekom erholt sich nach ihrem doppelten Kursknick nur langsam. Dabei behielten zwei Analysten am Mittwoch ihre hohen Kursziele bei.

Auf einen Blick:
  • Telekom-Aktie erholt sich nach Streik-Schock
  • Deutsche Bank sieht Kurspotenzial von 53 Prozent
  • Auch JP Morgan bestätigt Overweight-Rating
  • T-Mobile US übertrifft Quartalserwartungen

Die Aktie der Deutschen Telekom war nach einem Streikaufruf durch die Gewerkschaft ver.di am Dienstag unter Druck geraten, war auf der Handelsplattform Xetra bis auf 26,50 Euro zurückgefallen. Am Mittwoch machten die Papiere des Bonner Konzerns wieder Boden gut. Mit einem Kurs von 27,32 Euro allerdings beläuft sich das Monatsminus bei der T-Aktie noch immer auf rund 15 Prozent. Dabei sagen alle Analysten: kaufen! Zwei neue Empfehlungen kamen jetzt dazu.

Hohe Kursziele für Deutsche Telekom bestätigt

Denn laut finanzen.net haben zwei Banken am Mittwoch nach Zahlen der US-Tochter T-Mobile US eine Neueinschätzung zur Aktie der Deutschen Telekom vorgenommen, mit wirklich ambitionierten Kurszielen:

  • Deutsche Bank: 42,00 EUR, +53,85%
  • JP Morgan: 40,00 EUR, +46,52%

Das erste Quartal der US-Tochter habe die Erwartungen übertroffen, schrieb Robert Grindle von Deutsche Bank Research in seinem Kommentar. Die Aussagen des Managements zu den Spekulationen über einen Zusammenschluss mit den Bonnern dürften die Aktionäre der Amerikaner „positiv aufnehmen“.

Akhil Dattani von der US-Bank JPMorgan hatte die Einstufung für Deutsche Telekom am Mittwoch mit einem Kursziel von 40 Euro ebenfalls auf „Overweight“ belassen. Die Quartalszahlen der Tochter T-Mobile US hätten die Erwartungen leicht übertroffen, schrieb er am Mittwoch. Die Markterwartungen lägen allerdings bereits über dem Mittelpunkt der leicht erhöhten Zielspanne für das Gesamtjahr.

Aktie reagierte auf Spekulationen mit Verlusten

Auf die Spekulationen um eine mögliche Gesamtfusion von Deutscher Telekom und T-Mobile US ging der US-Analyst indes nicht ein. In Marktkreisen sei dieses Szenario in der Vorwoche mit Skepsis aufgenommen worden, „da eine solche Integration nicht nur finanzielle Herausforderungen, sondern auch eine potenzielle Verwässerung der staatlichen Anteile durch eine neue Holding-Struktur im Ausland nach sich ziehen könnte“, hieß es bei finanzen.net. Die Telekom-Aktie war in der Folge eingeknickt – und hat sich bislang nicht erholt.

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