Deutsche Telekom-Aktie: Nur keine Bescheidenheit!

Die Deutsche Telekom nutzt ihren erneuten Erfolg im Connect-Netztest für eine Marketingaktion und ändert die Netzkennung auf den Handys ihrer Kunden.

Auf einen Blick:
  • Erneuter Testsieg im Connect-Netzranking
  • Netzkennung wird zu Marketingzwecken angepasst
  • Neukundengeschäft in Deutschland bleibt schwierig
  • Wachstum bei US-Tochter T-Mobile verlangsamt sich

Im jährlichen Netztest des Fachmagazins „Connect“ hat die Deutsche Telekom ein Dauerabo für den ersten Platz gebucht. Darauf ist das Unternehmen auch recht stolz und will dies in Zukunft wohl noch offener zur Schau stellen. Wie das Unternehmen am Donnerstag beim Netzetag in Berlin ankündigte, ändert sich im Rahmen einer Marketingaktion die Netzkennung auf den Displays der Kunden.

Statt „Telekom.de“ wird in der Statusleiste künftig „Im besten Netz.“ stehen, so ein Nutzer ins Telekom-Netz eingewählt ist. Umgesetzt wird die Änderung recht schmerzfrei durch eine Anpassung einer Datei auf den Smartphones selbst. Die Netzidentität hingegen bleibt die Gleiche. Ob die Änderung dauerhaft bleiben soll oder es sich nur um eine zeitlich begrenzte Aktion handelt, scheint nicht bekannt zu sein.

Gutes Netz, maue Neukundenzahlen

Im Einzelfall hilft es Nutzern wenig weiter, im deutschlandweit „besten Netz“ zu sein, wenn es lokal dennoch nur langsam oder gar nicht läuft. Dennoch ist der Telekom ihr Titel nicht abzusprechen und es ist auch legitim, mit der Auszeichnung ein wenig anzugeben.

Allerdings wird die Telekom damit eher nicht für ein florierendes Neukundengeschäft sorgen können. Jenes lässt hierzulande schon seit einer Weile zu wünschen übrig. Die Aktie wurde bis Anfang 2025 noch von Erfolgen der US-Tochter T-Mobile getragen, wo das Wachstumstempo jedoch in den letzten Monaten auch merklich nachgelassen hat.

Deutsche Telekom Aktie Chart

Nachholbedarf bei der Telekom

Das beste Netz ist für die Deutsche Telekom eine hervorragende Grundlage, um im Konkurrenzkampf bestehen zu können. Es ist aber eben längst nicht alles. Die größte Herausforderung besteht in Zeiten deutlich höherer Lebenshaltungskosten darin, das Neukundengeschäft mit möglichst ansehnlichen Margen unter einen Hut zu bringen. Nach Ansicht der Anleger scheint das schon seit Längerem nicht richtig gut zu funktionieren.

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