Deutsche Telekom-Aktie: Da ist noch so viel Luft nach oben!

T-Systems präsentiert mit 'Autonomous Logistics' eine Plattform zur Integration von Robotern in bestehende IT-Systeme.

Auf einen Blick:
  • Roboter bleiben oft Einzellösungen
  • Fehlende IT-Integration als Hindernis
  • T-Systems bietet herstellerunabhängige Plattform
  • Pilotprojekt bei der Bundeswehr läuft

In einem aktuellen Expertenblog beschreibt Stephan Kaulbach, Technologiechef für den Bereich öffentlicher Personenverkehr bei der Telekom-Sparte T-Systems, warum der Einsatz von Robotern im Bahnbetrieb trotz vielversprechender Pilotprojekte bislang kaum über Einzellösungen hinauskommt – und was nötig ist, um das zu ändern.

Deutsche Telekom-Aktie: Das eigentliche Problem ist nicht die Technologie

Roboter wie der bekannte Roboterhund Spot werden bereits bei der Deutschen Bahn erprobt – etwa für die automatische Schadensinspektion an Güterzügen oder die Unterstützung beim Schleifen und Lackieren von ICE-Wagen. Das Problem: Solche Lösungen bleiben in der Regel auf einzelne Werke beschränkt. Es fehlt die Integration in die bestehende IT-Infrastruktur des Unternehmens. Die Folge sind Insellösungen ohne Skaleneffekte – hoher Aufwand, geringe Wirkung.

Kaulbach bringt es auf den Punkt: Es mangelt nicht an Robotik, es fehlt an der Industrialisierung ihrer Nutzung. Solange ein autonom fahrendes Ersatzteilfahrzeug nicht mit dem Lagerverwaltungssystem kommuniziert und Wartungsroboter keine einheitliche Steuerungsebene haben, bleibt das Potenzial weitgehend ungenutzt.

Deutsche Telekom-Aktie: T-Systems bringt Plattform, die Roboter unternehmenstauglich macht

T-Systems begegnet diesem Problem mit der Plattform „Autonomous Logistics“ – einer herstellerunabhängigen Umgebung für die sichere Steuerung und Integration von fahrerlosen Transportsystemen. Sie ermöglicht einzelnen Werken und Abteilungen, eigene Robotikanwendungen umzusetzen, ohne jedes Mal aufwendige Einzelintegrationen vornehmen zu müssen. Die Plattform läuft wahlweise in der T Cloud Public und erfüllt damit auch die hohen Souveränitäts- und Sicherheitsanforderungen kritischer Infrastrukturen.

Kaulbach verweist auf ein laufendes Pilotprojekt im Mechatronikzentrum der Bundeswehr in Jülich, wo T-Systems autonome Roboter für den Ersatzteiltransport über ein 5G-Campusnetz eingebunden hat – mit vollständiger Datensouveränität auf dem Gelände.

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