Deutsche Telekom-Aktie: Immer noch viel Luft nach oben!

Die Telekom vermeldet einen neuen Rekord beim Glasfaserausbau, während der Aktienkurs noch unter Druck steht. Deutschland hinkt im internationalen Vergleich weiter hinterher.

Auf einen Blick:
  • Aktie erholt sich leicht
  • 13 Millionen Glasfaseranschlüsse erreicht
  • 370.000 neue FTTH-Anschlüsse im Quartal
  • Deutschland bleibt international zurück

Mit einem Plus von 0,6 % auf 26,9 Euro zeigte sich die Deutsche Telekom-Aktie am Mittwochmorgen wieder etwas freundlicher. Ein nachhaltiger Ausbruch aus der seit Mitte März laufenden Abwärtsbewegung ist das jedoch längst noch nicht (Stand: 29.04.2026, 10:00 Uhr).

Deutsche Telekom-Aktie: 13 Million-Marke beim Glasfaserausbau geknackt

Immerhin: Der Konzern konnte bei einem seiner wichtigsten Projekte einen weiteren Meilenstein melden: dem Glasfaserausbau. Demnach konnte die Telekom allein im März 170.000 Anschlüsse hinzufügen. Nach Konzernangaben haben nun rund 13 Millionen Betriebe und Haushalte Zugriff auf Tarife mit bis zu 2.000 Mbit pro Sekunde.

Im ersten Quartal 2026 entstanden insgesamt 370.000 neue FTTH‑Anschlüsse, was einem Ausbau von 5.873 Anschlüssen pro Arbeitstag entspricht. Das bedeutet ein Plus von 2,2 % gegenüber dem Vorjahresquartal.

Auch jenseits von FTTH bleibt die Versorgung hoch: 37 Millionen Haushalte erreichen mindestens 100 Mbit/s, 32 Millionen sogar 250 Mbit/s. Ein Blick auf die Netznutzung zeigt klare Muster: Beim Download dominieren Entertainment‑Dienste wie das hauseigene MagentaTV, aber auch YouTube, Netflix, Instagram und Amazon Prime. Beim Upload führen professionelle Cloud‑Anwendungen – allen voran AWS, gefolgt von Google Cloud, Microsoft Teams, iCloud und WhatsApp.

Deutsche Telekom-Aktie: Immer noch viel Luft nach oben

Zur Einordnung: Zwar holt Deutschland beim Glasfaserausbau auch wegen des ambitionierten Engagements der Telekom auf. Das Land liegt im europäischen Vergleich jedoch immer noch deutlich hinter Staaten wie Spanien, Frankreich, Rumänien und die Ukraine. Im weltweiten Vergleich rangiert Deutschland im unteren Drittel – hinter Ländern wie Irak, Kasachstan, Uruguay und Ecuador.

Hintergrund des schwachen Glasfaser-Anteils hierzulande ist, dass Deutschland lange auf das bestehende Kupfer‑ und DSL-Netz gesetzt hat und dadurch echte Glasfaser-Investitionen später begonnen wurden als in vielen anderen Ländern.

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