Deutsche Telekom-Aktie: Das hätte man wissen sollen!

Die Aktie notiert bei 26,48 Euro, während Analysten im Schnitt mehr als 36 Euro Kursziel ansetzen und Elliott T-Mobile-US-Pläne kritisch sieht.

Auf einen Blick:
  • Kurs verliert am Dienstag 0,8 Prozent
  • Rund sechs Prozent unter der 200-Tage-Linie
  • Analystenkonsens liegt über 36 Euro
  • Elliott hinterfragt engere T-Mobile-US-Verbindung

Die Deutsche Telekom blieb am Dienstag mit den bislang erreichten 26,48 Euro in einer schwierigen Position. Die Notierungen laufen im Minus-Modus, nachdem es auch heute nur zum Kursverlust von -0,8 % reichte. Damit bleibt die entscheidende Frage, wann die Aktie wieder genügend Schwung entwickelt, um sich der Marke von 30 Euro zu nähern.

Seit geraumer Zeit scheitert das Papier an dieser Hürde. Im März hatte die Deutsche Telekom mit 33,45 Euro noch ein Zwischenhoch erreicht. Von diesem Niveau ist die Aktie inzwischen 6,40 Euro entfernt.

Der Schwung reicht noch nicht aus

Auch technisch fehlt derzeit der Schwung. Zur 200-Tage-Linie beträgt der Rückstand rund 6 %. Das ist noch keine dramatische Größenordnung, zeigt allerdings, dass die Aktie derzeit keinen Aufwärtstrend entwickelt.

Zusätzlichen Druck hatte vor rund einer Woche eine Herabstufung des Konkurrenten Orange gebracht. Daraufhin kam es im gesamten Telekom Sektor zu Gewinnmitnahmen. Auch die Deutsche Telekom wurde zeitweise erheblich nach unten gezogen. Inzwischen arbeitet sich die Aktie langsam wieder nach oben.

Die Analysten bleiben bei ihren hohen Erwartungen. Das durchschnittliche Kursziel liegt weiterhin bei mehr als 36 Euro. Diese Größenordnung ist allerdings nicht neu. Schon seit längerer Zeit sehen die Experten erhebliches Potenzial, während die Aktie selbst den Sprung über 30 Euro nicht schafft.

Deutsche Telekom Aktie Chart

Barclays gehört ebenfalls zu den optimistischen Stimmen und nennt ein Kursziel von 35 Euro. Vom aktuellen Kurs aus bis dorthin etwas mehr als 8 Euro.

Für Gesprächsstoff sorgen weiterhin die Überlegungen rund um T-Mobile-US. Die Frage ist, welchen Vorteil eine engere Verbindung beziehungsweise mögliche Verschmelzung mit der Tochter tatsächlich bringen würde. Der aktivistische Investor Elliott sieht entsprechende Pläne kritisch.

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