Deutsche Telekom-Aktie: Ist das der große Durchbruch?

Die Deutsche Telekom kooperiert langfristig mit Rehnig beim Glasfaserausbau in Gebäuden und setzt zunächst auf Regionen rund um Frankfurt und Stuttgart.

Auf einen Blick:
  • Langfristige Partnerschaft mit Rehnig vereinbart
  • Glasfaser soll Wohnungen direkt erreichen
  • Frankfurt und Stuttgart zunächst im Fokus
  • Vorhandene Gebäudenetze sollen genutzt werden

Die Deutsche Telekom baut ihre Glasfaserstrategie weiter aus. Dafür hat der Konzern eine langfristige Zusammenarbeit mit dem Infrastrukturbetreiber Rehnig Group vereinbart. Ziel ist, Glasfaserverbindungen künftig durchgängig bis in Wohnungen und Geschäftsräume von Mehrfamilienhäusern zu bringen.

Deutsche Telekom-Aktie: Effizienter Glasfaserausbau soll mehr Kunden erreichen

Das Besondere an der Kooperation ist die klare Aufgabenteilung. Die Telekom baut ihr Glasfasernetz bis zum jeweiligen Gebäude und stellt den Anschluss her. Rehnig übernimmt anschließend die Infrastruktur innerhalb des Gebäudes und führt die Glasfaser bis in die einzelnen Wohnungen. Dadurch können bereits vorhandene Gebäudenetze direkt mit dem Telekom-Netz verbunden werden.

Für die Telekom hat dieses Modell einen wichtigen Vorteil: Es sollen möglichst keine parallelen Netze entstehen. Stattdessen kann vorhandene Infrastruktur genutzt werden. Das spart Aufwand beim Ausbau und kann gleichzeitig dafür sorgen, dass mehr Haushalte schneller für Glasfaserangebote erreichbar werden.

Die Telekom erhält dabei einen gesicherten Zugang zu einer Faser des jeweiligen Gebäudenetzes. Über diese Infrastruktur kann sie ihr gesamtes Glasfaserangebot bereitstellen – vom klassischen Internetanschluss über MagentaTV bis zu Diensten für andere Telekommunikationsanbieter.

Deutsche Telekom-Aktie: Schwerpunkt zunächst auf Frankfurt und Stuttgart

Die Zusammenarbeit ist deutschlandweit angelegt. Zunächst stehen Gebäude in Regionen im Mittelpunkt, in denen die Telekom bereits Glasfaser ausbaut und Rehnig Gebäudenetze betreibt oder errichten wird. Schwerpunkte liegen unter anderem in den Ballungsräumen Frankfurt und Stuttgart. Weitere Gebäude sollen schrittweise hinzukommen.

Zur Einordnung: Deutschland liegt bei der Nutzung von Glasfaseranschlüssen weiterhin auf einem der hinteren Ränge. Zwar wurde der Ausbau in den letzten Jahren von Akteuren wie der Telekom offensiv vorangetrieben, die Nachfrage vonseiten der Endkunden blieb jedoch unter den Erwartungen.

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