Deutsche Telekom-Aktie: Gebühren für Bestandskunden steigen!

Die Deutsche Telekom kündigt Preiserhöhungen für DSL-Verträge an, die vor April 2023 abgeschlossen wurden. Betroffene Kunden können kündigen, während das Unternehmen gestiegene Kosten als Grund nennt.

Auf einen Blick:
  • Preisanstieg für ältere DSL-Verträge ab April
  • Betroffen sind Tarife vor April 2023
  • Außerordentliches Kündigungsrecht für Kunden
  • Aktie hält sich über 30-Euro-Marke

Während die Deutsche Telekom derzeit munter die Werbetrommel für ihr jüngst eröffnete KI-Rechenzentrum in München rührt, spricht das Unternehmen über Preiserhöhungen bei älteren DSL-Tarifen offenbar weniger gerne. Solche sind dem Portal „ComputerBase“ aufgefallen, nachdem ein Leser darauf hingewiesen hatte.

Im entsprechenden Fall wurde ein Kunde darüber in Kenntnis gesetzt, dass sein im November 2020 abgeschlossener DSL-Vertrag ab April zwei Euro mehr monatlich kosten wird. Statt 44,95 Euro werden dann 46,95 Euro berechnete. ComputerBase hakte bei der Telekom nach und bekam bestätigt, dass davon sämtliche MagentaZuhause- und Call & Surf-Tarife betroffen sind, die vor April 2023 abgeschlossen wurden.

Die Deutsche Telekom sieht keine Alternative

Die Telekom begründet den Schritt mit gestiegenen Kosten, welche man bisher nicht an die Kunden weitergereicht habe. Das lasse sich nun aber nicht länger vermeiden. Gleichzeitig betont das Unternehmen, dass Bestandskunden auch nach der Erhöhung noch zwei Euro weniger als Neukunden zahlen würde. Man ist also sehr bemüht um eine Rechtfertigung für die Anpassung.

Das ist nachvollziehbar, genießen die Kunden in einem solchen Fall doch ein außerordentliches Kündigungsrecht. Wie viele davon Gebrauch machen mögen, darüber lässt sich nur vage spekulieren. Doch sind Preiserhöhungen im Sektor aufgrund entsprechender Regelungen stets mit einem Risiko verbunden.

Schöne KI-Zukunft

Deutsche Telekom Aktie Chart

Die Sorgen der Aktionäre halten sich in Grenzen, während die Telekom eine digital souveräne und dennoch leistungsstarke KI-Zukunft für Europa vorhersagt und dafür die entsprechenden Rechenzentren liefert. Die Nachfrage nach dem neuen Projekt scheint hoch auszufallen. Bereits ein Drittel der Kapazitäten sei gebucht, wie die Telekom wissen ließ. Die Aktionäre hoffen auf noch mehr Interesse und genehmigten der T-Aktie den Sprung über die 30-Euro-Marke. Dort konnte sie sich heute Morgen trotz leichter Verluste auch halten.

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