Die Deutsche Telekom arbeitet daran, den CO₂-Fußabdruck ihrer Produkte und Dienstleistungen deutlich transparenter zu machen. Dafür hat der Konzern einen neuen „Product Emissions Calculator“ eingeführt, der den Treibhausgasausstoß einzelner Produkte und Services nach einer konzernweit einheitlichen Methodik berechnet und dokumentiert.
Hintergrund ist, dass Emissionsdaten auf Produktebene bislang häufig nicht verfügbar oder aufgrund unterschiedlicher Berechnungsmethoden nur eingeschränkt vergleichbar waren. Der neue Rechner soll diese Lücke schließen und belastbare Daten für Produktentwicklung, Einkauf und Lieferantenmanagement bereitstellen.
Deutsche Telekom-Aktie: Transparenz als Grundlage für CO₂-Reduktion
Nach Angaben von Robert Metzke, Leiter Unternehmensverantwortung bei der Telekom, reduziert das Tool selbst zwar keine Emissionen, macht aber sichtbar, an welchen Stellen eines Produktlebenszyklus besonders hohe Treibhausgasemissionen entstehen. Dadurch können Materialien, Lieferketten oder Produktdesigns gezielter angepasst werden.
Die Telekom vergleicht das Tool mit einem Thermometer: Es heilt die Krankheit nicht, liefert aber die notwendigen Informationen, um gezielt Maßnahmen einzuleiten.
Deutsche Telekom-Aktie: Klimaziele rücken Lieferkette stärker in den Fokus
Der Product Emissions Calculator ist Teil der langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie des Konzerns. Nachdem die Telekom ihre eigenen Betriebsabläufe (Scope 1 und 2) bereits bilanziell treibhausgasneutral gestellt hat, richtet sich der Fokus zunehmend auf Emissionen entlang der Wertschöpfungskette. Bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen konzernweit im Vergleich zu 2020 um 55 Prozent sinken.
Gerade in der Produktion von Endgeräten, Netztechnik und IT-Infrastruktur entstehen erhebliche Emissionen. Mithilfe des neuen Werkzeugs sollen Emissionsschwerpunkte auf Produktebene identifiziert und Einsparpotenziale besser bewertet werden können.
Deutsche Telekom-Aktie: Standardisierte Nachhaltigkeitsdaten gewinnen an Bedeutung
Ein wichtiger Punkt für Unternehmen und Investoren ist die Vergleichbarkeit der Ergebnisse. Die Telekom gibt an, dass die Berechnungen auf dem international anerkannten Standard ISO 14067 basieren und der zugrunde liegende Prozess vom TÜV Rheinland validiert wurde. Nach Unternehmensangaben ist sie derzeit der einzige Netzbetreiber mit einem entsprechend validierten Verfahren.
Deutsche Telekom-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Deutsche Telekom-Analyse vom 16. September liefert die Antwort:
Die neusten Deutsche Telekom-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Deutsche Telekom-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Deutsche Telekom: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
