An der Börse macht die Deutsche Telekom aktuell nicht die beste Figur. Anfang Juni noch mit mehr als 29 Euro bewertet, ist die Aktie bis auf ziemlich genau 27 Euro zurückgefallen. Für die Papiere des Telekomunikations-Konzerns bleibt somit ein Minus von gut acht Prozent. Seit ihrem Jahreshoch, ausgebildet bei 34,36 Euro im Februar, beläuft sich dieses bei der Telekom-Aktie sogar auf mehr als 30 Prozent. Während die Bonner in diesem Sinne eine bleierne Zeit erleben, können sie sich aber operativ auf die Schulter klopfen.
Deutsche Telekom bietet größtes 5G-Netz
Denn wie das Unternehmen am Mittwoch mitgeteilt hat, bietet die Telekom Deutschlands größte 5G-Flächenversorgung. Demnach versorgt sie mittlerweile 89,1 Prozent der Fläche mit dem neusten Mobilfunkstandard und liege damit bundesweit mit rund 13 Prozentpunkten deutlich vor dem Wettbewerb (Vodafone: 75,7 Prozent; Telefónica/O2: 76,2 Prozent). Das zeigen der Telekom zufolge Daten des Gigabit-Grundbuchs der Bundesnetzagentur.
- Mit LTE decke die Telekom gut 92 Prozent der Fläche Deutschlands ab
- Sprachdienste seien sogar auf 99 Prozent der Landesfläche verfügbar
Eine zuverlässige Mobilfunkverbindung sei heute wichtiger denn je, so die Deutsche Telekom. Sie sorge etwa für sichere Navigation, ermögliche spontane Reiseplanung und Kontakt zu Familie und Freunden. Auch in der Landwirtschaft kämen vernetzte Maschinen sowie Smart-Farming-Anwendungen verstärkt zum Einsatz und seien auf Mobilfunk angewiesen, heißt es.
Vodafone und O2 haben das Nachsehen
„Unser Ziel ist das Überall-Netz. Die Menschen sollen sich darauf verlassen können, dass ihr Mobilfunknetz nicht nur in bewohnten Gebieten, sondern auch auf Wanderwegen, Landstraßen, in Mittelgebirgen und touristischen Regionen zuverlässig funktioniert“, sagt Alex Jenbar, Technikchef (CTO) der Deutschen Telekom. Noch ist das nicht erreicht. Bei der 5G-Flächenversorgung aber liegt die Telekom nach eigenen Angaben in 324 von 401 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten vorn.
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