Deutsche Telekom-Aktie: Da bleibt die Spucke weg!

Im ELARA-Projekt simulieren T-Systems, Currenta und Wandelbots automatisierte Laborprozesse mit digitalen Zwillingen, KI und Robotik.

Auf einen Blick:
  • ELARA untersucht automatisierte Laborabläufe
  • Digitale Zwillinge simulieren Prozesse vorab
  • T-Systems stellt deutsche Cloud-Infrastruktur bereit
  • Roboter könnten Routineaufgaben übernehmen

Die Deutsche Telekom treibt über ihre Geschäftskundentochter T-Systems die Digitalisierung industrieller Labore voran. Gemeinsam mit dem Chemieparkbetreiber Currenta und dem Robotikspezialisten Wandelbots wird im Projekt ELARA untersucht, wie sich Laborabläufe mithilfe von digitalen Zwillingen, künstlicher Intelligenz und Robotik automatisieren lassen.

Deutsche Telekom-Aktie: Roboter sollen Routinearbeiten übernehmen

Im Mittelpunkt des Projekts stehen Umweltlabore, in denen täglich große Mengen an Proben analysiert werden. Perspektivisch könnten Roboter standardisierte Aufgaben wie das Pipettieren oder die Handhabung von Proben übernehmen. Das gilt insbesondere für Arbeiten mit potenziell gefährlichen Stoffen, bei denen Mitarbeiter entlastet und die Arbeitssicherheit verbessert werden sollen. Gleichzeitig versprechen sich die Partner kürzere Bearbeitungszeiten und eine höhere Verfügbarkeit der Laborprozesse.

Bevor die Roboter jedoch in realen Laboren eingesetzt werden, werden sämtliche Arbeitsabläufe zunächst in einer virtuellen Umgebung simuliert. Dafür nutzen die Partner einen digitalen Zwilling des Labors, in dem Arbeitsprozesse getestet und mögliche Fehler frühzeitig erkannt werden können.

Deutsche Telekom-Aktie: Cloud-Infrastruktur aus Deutschland als Basis

Die technologische Grundlage liefert T-Systems mit seiner Industrial AI Cloud. Dort werden die Simulationsmodelle auf einer in Deutschland betriebenen Infrastruktur entwickelt und getestet. Zum Einsatz kommen dabei Technologien von Nvidia sowie die Robotikplattform NOVA von Wandelbots.

Nach Angaben der Projektpartner wurden die Laborabläufe bereits digital nachgebildet, wirtschaftlich bewertet und technisch vorbereitet. Nun soll untersucht werden, wie sich die entwickelten Prozesse später auf reale Roboter übertragen lassen.

Für Anleger verdeutlicht das Projekt, wie T-Systems sein Angebot rund um industrielle KI, Cloud-Dienste und digitale Zwillinge ausbaut. Besonders die Kombination aus Simulation, Robotik und künstlicher Intelligenz gilt als wichtiger Zukunftsmarkt. Digitale Zwillinge sind virtuelle Abbilder realer Prozesse oder Anlagen, mit denen Unternehmen neue Abläufe testen können, bevor sie diese in der Praxis umsetzen. Das spart Zeit, reduziert Risiken und kann Investitionen effizienter machen.

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