Die Deutsche Telekom startet mit soliden Quartalszahlen in den Rücken — und schaut trotzdem nervös nach vorn. Die anstehende vierte Tarifrunde mit ver.di könnte das Bild trüben.
Starke Zahlen, aber Gegenwind droht
Im ersten Quartal 2026 legte der Konzern deutlich zu. Der Umsatz wuchs organisch um 4,7 Prozent auf 29,9 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA AL kletterte organisch um 7,5 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro. Der Free Cashflow AL stieg auf 5,7 Milliarden Euro.
Auf Basis dieser Zahlen hob das Management die Jahresprognose an. Für 2026 erwartet der Vorstand ein bereinigtes EBITDA AL von rund 47,5 Milliarden Euro und einen Free Cashflow AL von mehr als 19,8 Milliarden Euro. Hinzu kommt ein Aktienrückkaufprogramm über 2 Milliarden Euro sowie eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2025.
Tarifkonflikt als offene Flanke
Bereits in den vergangenen Wochen kam es zu Warnstreiks. Die vierte Tarifrunde mit ver.di steht nun an. Wie weit die Positionen noch auseinanderliegen, bleibt offen.
An der Börse spiegelt sich das bisher kaum wider. Die Aktie schloss die Woche bei 29,26 Euro — ein Wochenplus von 5,63 Prozent. Seit Jahresbeginn steht ein Zuwachs von knapp 5 Prozent. Auf Sicht von zwölf Monaten liegt das Papier allerdings noch rund 14,6 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 34,25 Euro.
Der RSI liegt bei 69,6 — knapp unter der klassischen Überkauft-Schwelle. Das Papier notiert minimal unter seinem 50-Tage-Durchschnitt von 29,79 Euro, bewegt sich aber nahezu exakt auf Höhe des 200-Tage-Durchschnitts. Wie die Tarifrunde ausgeht, dürfte entscheiden, ob die jüngste Erholung Bestand hat.
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