Die Deutsche Rohstoff AG hat am Montag den Abschluss ihres Aktienrückkaufprogramms 2026 bekannt gegeben. Das Heidelberger Unternehmen erwarb insgesamt 83.306 eigene Anteile über die Börse. Damit endete das Programm früher als ursprünglich vorgesehen. Das Gesamtvolumen der Transaktionen belief sich auf rund 7,5 Millionen Euro. Im Durchschnitt zahlte die Gesellschaft 90,03 Euro je Aktie für die Rückkäufe.
Kapitalreduzierung durch Aktieneinziehung
Gemäß einer Mitteilung über EQS News plant das Unternehmen nun, die erworbenen Papiere einzuziehen. Dieser Schritt dient dazu, die Anzahl der dividendenberechtigten Aktien um rund 1,7 Prozent zu reduzieren. Nach Abschluss dieses Prozesses wird sich das Grundkapital auf 4.706.735 Stückaktien verteilen. Für die verbleibenden Aktionäre bedeutet die geringere Stückzahl rechnerisch eine Erhöhung ihres prozentualen Anteils am künftigen Gewinn des Unternehmens.
Dieser strategische Rückkauf erfolgt in einer Phase operativer Stärke. Erst am 22. Juli hatte der Vorstand seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2026 deutlich nach oben korrigiert. Das Management rechnet nun mit einem operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von rund 365 Millionen Euro. Als Grund für die Zuversicht gelten die starken Ergebnisse des ersten Quartals. In diesem Zeitraum erzielte Deutsche Rohstoff einen Rekordgewinn von 21,59 Euro pro Aktie.
Optimistischer Ausblick und US-Bohrprogramm
Ein wesentlicher Treiber der positiven Entwicklung ist das US-Bohrprogramm. Laut einer Unternehmensmeldung vom Juni verlaufen die Erschließungen planmäßig, wobei erste Bohrplätze eine sehr starke Produktion verzeichneten. Neben der aktuellen Geschäftsentwicklung wurde bereits im April ein Ausblick auf das Jahr 2027 gegeben. In einem Basisszenario erwartet das Management dann einen Konzernumsatz zwischen 280 und 300 Millionen Euro sowie ein EBITDA zwischen 210 und 230 Millionen Euro.
Für das vergangene Geschäftsjahr 2025 schlug die Verwaltung zudem eine Erhöhung der Dividende auf 2,25 Euro je Aktie vor, nachdem im Vorjahr 2,00 Euro ausgeschüttet worden waren. Diese Entwicklung unterstreicht den Fokus auf die Aktionärsrendite, der nun durch die Einziehung der zurückgekauften Aktien weiter verstärkt wird.
Analysten sehen signifikantes Potenzial
Analysten bewerten die Aussichten des Rohstoffproduzenten weiterhin positiv. Das Analysehaus mwb research bestätigte am 23. Juli seine Kaufempfehlung und setzte ein Kursziel von 128,00 Euro fest. Auch die Experten von First Berlin bekräftigten am 28. Juli ihr „Buy“-Rating mit einem Ziel von 105,00 Euro. Beide Häuser sehen damit erhebliches Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Kursniveau. Die Experten stützen ihre Einschätzung vor allem auf die hohe Cashflow-Generierung und die erfolgreichen Bohrergebnisse in den USA.
An der Börse notiert das Papier heute bei 79,80 Euro. Damit verzeichnet der Wert im heutigen Handel einen leichten Rückgang, weist jedoch seit Beginn des Jahres ein deutliches Plus von 63,02 Prozent auf. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens beläuft sich aktuell auf rund 387,99 Millionen Euro. Neue Impulse könnten bereits in Kürze folgen: Am 19. August wird die Deutsche Rohstoff AG ihren Bericht zum zweiten Quartal 2026 vorlegen.
Deutsche Rohstoff-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Deutsche Rohstoff-Analyse vom 05. August liefert die Antwort:
Die neusten Deutsche Rohstoff-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Deutsche Rohstoff-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 05. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Deutsche Rohstoff: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
