Die Deutsche Rohstoff erreicht in den USA einen operativen Meilenstein. Mit 20.000 Barrel Öläquivalent pro Tag markiert die US-Tochter einen historischen Höchstwert. Indes ordnet der Mutterkonzern seine Beteiligung Almonty Industries strategisch neu.
Börsen-Abschied in Toronto
Almonty Industries zieht sich heute von der Börse in Toronto zurück. Mit dem Handelsschluss am Freitag endet das dortige Delisting. Die Papiere des Wolframproduzenten werden künftig nur noch an der US-Technologiebörse Nasdaq und in Frankfurt gehandelt.
Das Management bündelt damit die Handelsaktivitäten an den umsatzstärkeren Plätzen. Die Deutsche Rohstoff hat ihre Position zuletzt zwar verkleinert, hält aber weiterhin 5,5 Millionen Aktien. Hinzu kommen Forderungen aus Wandelschuldverschreibungen. Die schlankere Börsenstruktur soll die Bewertung der verbliebenen Beteiligung mittelfristig stützen.
Bohrprogramm in Wyoming liefert
Der operative Erfolg in den USA stützt das fundamentale Gerüst. Das Bohrprogramm 2026 im Powder River Basin zeigt deutliche Wirkung. Allein das Dillon/Billings-Pad produziert aus vier Bohrungen rund 6.000 Barrel täglich.
Ein optimiertes technisches Design treibt die Mengen über den regionalen Durchschnitt. Die hohe Produktion verbessert die Profitabilität im US-Segment erheblich. Das Unternehmen nutzt die sprudelnden Einnahmen bereits für ein laufendes Aktienrückkaufprogramm.
Starke Cashflows vor dem Halbjahresbericht
Die finanzielle Lage der Mannheimer präsentiert sich robust. Die Kombination aus Teilverkäufen der Almonty-Anteile und der Rekordförderung sorgt für einen hohen freien Cashflow. Trotz eines leichten Kursrücksetzers auf 80,50 Euro liegt die Aktie seit Jahresbeginn rund 64 Prozent im Plus.
Im August folgt der offizielle Halbjahresbericht 2026. Das Zahlenwerk wird detaillierte Daten zur Cashflow-Entwicklung und den Margen des Rekordmonats Juli liefern. Das Unternehmen kommt aktuell auf eine Marktkapitalisierung von rund 378 Millionen Euro.
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