Deutsche Lufthansa-Aktie: Was ein Desaster!

Hohe Kerosinkosten zwingen Lufthansa zur Reduzierung von 20.000 Kurzstreckenflügen. Die Aktie verliert seit Kriegsbeginn rund ein Fünftel ihres Werts.

Auf einen Blick:
  • 20.000 Kurzstreckenflüge gestrichen
  • Kerosinpreise seit Kriegsbeginn verdoppelt
  • Konzern spart über 40.000 Tonnen Treibstoff
  • Aktienkurs seit Januar um 20% gefallen

Die Deutsche Lufthansa setzt bei ihren Flugverbindungen den Rotstift an: Nach eigenen Angaben strafft der Konzern sein europäisches Streckennetz für den Sommerflugplan und reduziert bis Oktober rund 20.000 Kurzstreckenflüge, was aber weniger als ein Prozent der angebotenen Sitzkilometer entspricht.

Deutsche Lufthansa-Aktie: Kerosin-Preisexplosion belastet stark

Hintergrund sind die stark gestiegenen Kerosinpreise, die sich seit Beginn des Iran-Kriegs verdoppelt haben, sowie der Anspruch, unwirtschaftliche Verbindungen konsequent aus dem Programm zu nehmen. Durch die Streichungen spart der Konzern mehr als 40.000 Tonnen Kerosin und bündelt den Verkehr stärker über seine sechs Drehkreuze Frankfurt, München, Zürich, Wien, Brüssel und Rom.

Die ersten 120 täglichen Flugstreichungen bis Ende Mai wurden bereits umgesetzt und betroffene Passagiere informiert. Einige Ziele wie Bydgoszcz, Rzeszów und Stavanger entfallen vorübergehend komplett, während zehn weitere Verbindungen innerhalb der Gruppe auf andere Hubs verlagert werden. Für Reisende soll der Zugang zum globalen Langstreckennetz dennoch erhalten bleiben, allerdings mit effizienteren Umsteigewegen.

Deutsche Lufthansa-Aktie: Treibstoffversorgung im Fokus

Parallel arbeitet die Lufthansa Group an Maßnahmen zur Sicherung der Treibstoffversorgung und zur Preissicherung für die kommenden Monate. Die überarbeitete Streckenplanung für den gesamten Sommer wird Ende April veröffentlicht und soll mehr Stabilität in den Flugplan bringen.

Die Lufthansa-Aktie hat seit Beginn des Iran-Kriegs etwa 20 % an Wert eingebüßt (Stand: 22.04.2026, 10:45 Uhr). Als wäre das Desaster rund um die Kerosinpreise nicht schlimm genug, wird der Konzern aktuell auch durch erbitterte Arbeitskämpfe und Streiks belastet.

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